ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:43 Uhr

Baudezernentin drückt aufs Tempo beim künftigen Cottbuser Ost-See

Cottbus. Die Cottbuser Baudezernentin Marietta Tzschoppe (SPD) drängt auf richtungsweisende Entscheidungen zum geplanten künftigen Ost-See. „Wir müssen in den nächsten Wochen klären, wieviel Grund und Boden die Stadt dort erwerben soll“, sagte sie kürzlich vor Ausschussmitgliedern der Stadt. jb

„Soll das wirklich in dem Umfang geschehen, wie ihn der Masterplan vorsieht? Ist das finanzierbar?“, fragte sie. Bei jedem der derzeit diskutierten Projekte gehe es um Millionenbeträge. Die Verwaltung erarbeite dazu deshalb gerade vier Beschlussvorlagen, über die die Stadtverordneten zu entscheiden haben.

Geplant ist zum Beispiel eine „Bärenbrücker Bucht“, die gesäumt werden soll von einer Hochzeitswiese mit Kapelle, einer Geo-Uhr, einem Milleniumshain und einem Yachthafen (die RUNDSCHAU berichtete). Zurzeit führe die Stadt Verhandlungen mit der Bahn AG zum Erwerb der brachliegenden Bahntrasse Cottbus – Guben, sagte Thomas Kramer, Sachgebietsleiter für Stadtentwicklung. Dieser „Parkway“ ist als die wichtigste Verbindungsachse zwischen der Innenstadt und dem zukünftigen See aus dem Masterplanverfahren hervorgegangen und soll das Rückrad für alle weiteren Projekte bilden. Der 60 Meter breite Korridor soll zu einem 2,3 Kilometer langen Boulevard ausgebaut werden. Die Fahrbahn soll zweispurig sein. An sie soll sich ein großzügiges grünes Band mit integrierten Fuß- und Radwegen anschließen, das durch Lichtungen unterbrochen werden soll, die für Freiflächen und für Sport genutzt werden könnten. jb