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| 19:14 Uhr

Stadtentwicklung
Arbeiten am Ostrower Platz in der Endrunde

Der Verkehr rund um den Ostrower Platz soll ab August wieder ungehindert fließen.
Der Verkehr rund um den Ostrower Platz soll ab August wieder ungehindert fließen. FOTO: LR / Daniel Schauff
Cottbus. Ende Juli werden Straßen und Gehwege fertiggestellt. Im Herbst findet der Betonhund vom Oberkirchplatz hier eine neue Heimat.

Die Bauarbeiten am Ostrower Platz sollen zum 31. Juli weitgehend abgeschlossen werden. Wie Stadtsprecher Jan Gloßmann mitteilt, sollen die Arbeiten an Straßen und Fußwegen rund um den Ostrower Platz zügig fertiggestellt werden, bis zum Herbst soll dann eingeplanter Spielplatz fertiggesteellt werden. „Hier stellen wir dann auch den Betonhund auf, der jetzt im Zuge der Bauarbeiten auf dem Oberkirchplatz abmontiert wurde“, so Gloßmann. Der Hund, dessen Schicksal vielen Cottbusern am Herzen liegt, würde nicht in das neue Gestaltungskozept auf dem Oberkirchplatz passen.

Mit den Bauarbeiten war im Juni 2016 begonnen worden. Der Straßenausbau war in mehreren Bauabschnitten erfolgt. Nach der Briesmannstraße erstreckten sich diese über den Ostrower Platz einschließlich der umliegenden Straßen. Die Anwohner mussten sich immer wieder auf Vollsperrungen und Einschränkungen einstellen. Witterungsbedingt und wegen archäologischer Funde verzögerten sich die Arbeiten immer wieder. Die Finanzierung des 1,5 Millionen Euro-Projektes war aus Stadtumbaumitteln erfolgt.

Im vergangenen Jahr war hier  Teile des alten Ostrower Dorffriedhofes freigelegt worden. Die Archäologen dokumentierten und bargen mehr als 100 Skelette. Die Gebeine kamen ins Fundmagazin des Landesamtes für Denkmalpflege in Wünsdorf

(hil)