ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 18:47 Uhr

Ich kaufe regional
Bar oder bargeldlos – Der Einkaufskorb entscheidet

Lars Nikolay bezahlt im E-Center in der Cottbuser Gerhart-Hauptmann-Straße am liebsten mit Karte. Kassiererin Vanessa Reinartz wartet geduldig.
Lars Nikolay bezahlt im E-Center in der Cottbuser Gerhart-Hauptmann-Straße am liebsten mit Karte. Kassiererin Vanessa Reinartz wartet geduldig. FOTO: Michael Helbig
Cottbus. RUNDSCHAU-Stichprobe im Edeka-Center Cottbus: Junge Leute zahlen am liebsten mit Smartphone, die Älteren gerne in bar

„Nur Bares ist Wahres“,  heißt es im Volksmund. Und wo gibt man es am häufigsten aus? Beim  Einkauf für den täglichen Bedarf. Die einen beschränken sich im Wesentlichen auf den großen Wochenendeinkauf und gehen vier bis fünf Mal im Monat einkaufen. Andere  kaufen, was sie tragen können und kommen dafür lieber öfter Frisches holen.  Je nach Füllstand des Einkaufswagens und Alter bezahlen sie an der Kasse bar oder mit Karte, schildert Kathrin Scholz, Inhaberin des Edeka-Centers in Schmellwitz. Hier können Kunden die neuesten Angebote des bargeldlosen Bezahlens nutzen und mithilfe der Edeka-App auch per Smartphone bezahlen. Bargeldloses Bezahlen ist längst etabliert. Als Mitglied der Edeka-Genossenschaft kann  Kathrin Scholz ihren Kunden auch den neuesten  Stand der Technik anbieten.

Die in Hamburg ansässige, genossenschaftlich organisierte Edeka-Gruppe gilt gemessen am Brutto-Umsatz als größter Lebensmittelhändler Deutschlands und  ist  eigenen Angaben   auch Vorreiter beim bargeldlosen Bezahlen mit mobilen Bezahlsystemen. Edeka  hat die zunächst vor allem dem Marketing und der Kundenbindung dienende kostenlose Edeka-App inzwischen um die Online-Bezahlfunktion erweitert. Auch Coupons können beim Bezahlen per Smartphone und App gleich  mit eingelöst werden.   Wie sich das in Cottbus auszahlt, beschreibt Kathrin Scholz  so: „Die App  wird gern genutzt fürs Bezahlen,  vor allem von jungen Leuten, schon für kleine Beträge. Wir versuchen,  immer   auf dem neuesten Stand zu bleiben.“ Denn Service  wie dieser sei ein wichtiges Element der Kundenbindung und mache den  Lebensmittelmarkt noch attraktiver für alle Altersgruppen - zusätzlich zum besonderen Angebot regionaler Spezialitäten. Ob Wildspezialitäten aus Werben, Scharfes Gelb, Leinöl und andere Öle von Balbur, der Kanow-Mühle und Kunella, Weine aus Jerischke, Großräschen und Klein Oßnig, Lübbinchener Milch, Kaffee aus der Kaffeerösterei Cottbus,  Origo-Kaffe  oder Kakao-Spezialitäten einer jungen Berliner Firma, Spreewälder Gurken von Rabe, Krügermann, Spreewaldhof und Spreewald Feldmann oder Vetschauer Fleisch- und Wurstwaren    – im Edeka-Center Kathrin Scholz finden die Kunden immer etwas Besonderes. Dafür ist die Marktleiterin oft persönlich unterwegs, denn diese  besondere Produktpalette ist, wie sie sagt, ihr Plus im Wettbewerb mit den anderen großen Lebensmittelketten.  „Wir haben in Cottbus das wohl größte Angebot an regionalen Produkten“,  so die Center-Chefin.

Und das kommt offensichtlich gut an. 68 Mitarbeiterinnen sind neben Inhaberin und Marktleiterin Kathrin Scholz im Schichtrhythmus montags bis samstags auf den Beinen für die Kunden. Und die nutzen auch beim Bezahlen die ganze Palette der gebotenen Möglichkeiten. „Gefühlt überwiegt bei unseren Kunden  die Liebe zum Bargeld“.  sagt die Edeka-Center-Chefin. Vor allem die Älteren bevorzugten die Barzahlung – insbesondere beim kleinen Einkauf. Doch am häufigsten wird bargeldlos bezahlt. Dabei spielt auch der  Einkaufskorb  eine wichtige Rolle: „Am häufigsten wird mit ec-Karte bezahlt, Kreditkarten werden seltener eingesetzt. Die Wochentage mit dem höchsten EC-Karten-Einsatz sind   Freitag und Samstag. Dann wird der klassische Wochenendeinkauf erledigt, die Wagen sind voll, da wird eher bargeldlos bezahlt. Die kleineren Einkäufe gehen immer noch oft und gern bar über den Tisch“, berichtet Kathrin Scholz. „Wir werden immer versuchen, dem Kunden die Möglichkeiten zu bieten, die der Stand der Technik hergibt,  selbstverständlich auch die Barzahlung“, sagt sie und hofft ganz persönlich, dass in Deutschland noch lange gilt, was der Volksmund sagt: Nur Bares ist Wahres.

Ich kaufe regional sw
Ich kaufe regional sw FOTO: LR