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| 19:17 Uhr

Kultur
„Puhdys-Tribute“ gastieren in Schmogrow

 Puhdys-Tribute – Auf dem Foto von links: „Schlange“, Steffen, Chris, Kurt
Puhdys-Tribute – Auf dem Foto von links: „Schlange“, Steffen, Chris, Kurt FOTO: Agentur
Schmogrow. Gespielt werden die Klassiker und viele andere Lieder der legendären Ostband. Von Georg Zielonkowski

In der Reihe der monatlichen Konzerte auf der Schmogrower Freilichtbühne am Sportplatz wird am Samstag, 17. August, um 20 Uhr, an die jahrzehntelange Erfolgsgeschichte der Puhdys erinnert. „Wilder Frieden“ nennen die junge Band „Puhdys-Tribute“ ihr Programm, auf das Frontmann Chris Gryningen mit dem folgenden Gespräch neugierig macht …

Gibt es verwandtschaftliche Verbindungen zu den „echten“ Puhdys?

Chris: Nein, überhaupt nicht. Infiziert von dieser Art der Musik wurden wir eigentlich alle durch unsere Elternhäuser, wo es an der Tagesordnung war, stets Puhdys-Schallplatten aufzulegen. Und obwohl wir ja früher alle in verschiedenen Bands gespielt haben, war es bei jedem einzelnen von uns ein geheimer Wunsch, die Hits der Rocklegenden zu spielen. Insofern war es ein großes Glück, dass wir uns gefunden haben.

Wie lief der erste Auftritt?

Chris: Das war bei uns zu Haus in Meißen im“ Sachsenkeller“. Uns hat´s gefallen, den Leuten auch. Und somit war quasi der Anfang gemacht.

Was sagen die „echten Puhdys“ zu euerm Treiben?

Beim Puhdys-Fan-Treffen in Erkner haben wir gespielt und da war „Quaster“ Hartrampf dabei, der unseren Auftritt gelobt hat. Nun sind wir auf die Reaktion von „Eingehängt“ Peter Meyer gespannt, den wir Ende November in Dessau im dortigen „Cadillac Club“ treffen. Telefoniert haben wir schon miteinander und er scheint schon gespannt zu sein, was wir da so machen.

Wieviel Titel der echten Puhdys habt ihr „drauf“?

Chris:Die Zahl ändert sich ständig. Was ich genau sagen kann, dass wir die Klassiker „Alt wie ein Baum“ bis „Rockerrente“ natürlich immer im Programm haben. Ansonsten spielen wir querbeet und ändern deshalb auch gern die Programmfolge.

Kommt es vor, dass Ur-Puhdys hin und wieder Eure Auftritte besuchen?

Chris: Mitunter taucht jemand auf, kann sein, dass auch in Schmogrow jemand vorbeischaut. Zumindest hat Ralph Reichert, unser Gastgeber, da was angedeutet. Maschine wird es aber nicht sein, ihm geht es wohl derzeit nicht so ganz gut. Aber wir wünschen ihm natürlich von ganzem Herzen, dass er wieder ganz schnell auf die Beine kommt.