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Cottbus
Baden wird in Cottbus teurer

Bäder von Lübbenau bis Eisenhüttenstadt
Bäder von Lübbenau bis Eisenhüttenstadt FOTO: Schubert / LR
Cottbus. Die Lagune hebt die Eintrittspreise an und verkündet einen Besucherrekord.

Der Eintritt ins Sport- und Freizeitbad Lagune wird zum 1. Mai teurer. Darüber informiert Geschäftsführer Ronald Kalkows­ki. Je nach Tarif variiert das Plus zwischen 50 Cent und 4,50 Euro. Bei den Zeitkarten liegt der Preisunterschied teils deutlich darüber. „Damit liegen wir im Vergleich mit anderen Freizeitbädern im oberen Mittelfeld“, sagt der Chef (siehe Grafik).

Dafür dürfen Sportschwimmer für anderthalb Stunden zum gleichen Preis weiterschwimmen. Die machen dem Geschäftsführer zufolge ein knappes Drittel der Besucher aus. Dagegen muss für die Tageskarte und den Drei-Stunden-Tarif draufgelegt werden. „Die Nutzer der Tarife wollen Spaß. Für sie halten wir die Attraktionen vor“, so Kal­kowski. Die Lagune nutzt die Preisanpassung darüber hinaus, um die Tarife für Kinder und für Schüler, Azubis sowie Studenten zusammenzufassen. Dabei gibt es sogar geringe Preisnachlässe. Ronald Kalkowski erklärt: „Mit dieser Anpassung wollen wir die Preise in den nächsten Jahren stabil halten.“

Die letzte Preiserhöhung gab es zum 1. Januar 2017. Sie begründete sich durch größere Investitionen, wodurch technische Probleme abgestellt wurden. „Seither können wir konstante Luft- und Wassertemperaturen sicherstellen.“ In der Lagune herrscht nun immer Sommer mit 30 Grad Celsius.

Die Preiserhöhung 2018 hat Ronald Kalkowski zufolge mit den um fast 20 Prozent gestiegenen Betriebskosten zu tun. Die machten demnach im vergangenen Jahr 600 000 Euro aus – 100 000 Euro mehr als 2016. Die konnten auch nicht durch den neuen Rekord von 198 600 zahlenden Besuchern (2016: 193 000) und einem damit einhergehenden Umsatzrekord von rund zwei Millionen Euro ausgeglichen werden.

2018 sollen rund 250 000 Euro in die Lagune investiert werden. Dazu gehört ein neues Sanitärgebäude mit Duschen und WC im Freibad, ein Caravanplatz mit bis zu 20 Stellplätzen sowie eine neue Küchenausstattung für die Gastronomie. Darüber hinaus soll in Technik investiert werden, um die Anlagen effizienter zu fahren.

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