Die Sommerferien haben begonnen und die Sonne müht sich redlich, die Erwartungen zu erfüllen. Das kühle Nass ist deshalb eine willkommene Abwechslung, besonders in den anstehenden Hitzetagen. Der Blaualgen-Alarm am Bagenzer Strand der Talsperre Spremberg und ein erlassenes Badeverbot lassen aufhorchen. Doch für Cottbus gibt es Entwarnung: Der Sprung ins Wasser sei unbedenklich. Das erklärt Stadtsprecher Jan Gloßmann auf Nachfrage. Dabei gab es allerdings einen Verdachtsfall.
In Cottbus gibt es zwar seit Jahrzehnten keine Rettungsschwimmer mehr und Baden gilt auf eigene Gefahr, aber die Wasserqualität haben die Behörden weiterhin im Blick. So erfolgen die Untersuchungen routinemäßig einmal im Monat. Jan Gloßmann: „Anlassbezogen kann das auch häufiger geschehen, etwa wenn Blaualgen auftreten oder sich mikrobiologische Auffälligkeiten zeigen, wie eine hohe Anzahl von Fäkalkeimen.“

Cottbus

Blaualgen-Verdacht beim Branitzer See

Mitarbeiter des Gesundheitsamtes entnehmen demnach die Proben. Zusätzlich notierten sie die Temperatur von Luft und Wasser und messen die Sichttiefe. Dabei werde auch das allgemeine Gewässerumfeld betrachtet; ob es Müllablagerungen gibt oder umgestürzte Bäume im Wasser liegen oder Wasservögel massenhaft auftreten. Die Wasserproben werden von einem beauftragten Labor untersucht.
Im Branitzer See bestand laut der Stadtverwaltung der Verdacht auf Blaualgen. Der habe sich in der Auswertung des Labors jedoch nicht bestätigt. Eine häufigere Beprobung der Cottbuser Gewässer sei auch in Anbetracht der nahenden Hitzewelle nicht geplant, so der Stadtsprecher. Nur bei augenscheinlichen Eintrübungen beziehungsweise Hinweisen aus der Bürgerschaft würden Extra-Proben genommen.
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