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| 15:05 Uhr

Lärmschutz
B 169 wird für Transit-Lkw gesperrt

An der B169 zwischen Cottbus und Schwarzheide leiden Anwohner unter dem Verkehrslärm. Gerichte hatten ihren Gesundheitsschutz obenan gestellt.
An der B169 zwischen Cottbus und Schwarzheide leiden Anwohner unter dem Verkehrslärm. Gerichte hatten ihren Gesundheitsschutz obenan gestellt. FOTO: dpa / Arno Burgi
Potsdam. Die Bundesstraße B169 soll zwischen Cottbus und Ruhland für den Lkw-Transitverkehr „zeitnah“ gesperrt werden. Das hat das Brandenburgische Innenministerium nach einer Krisenrunde in dieser Woche am Donnerstag mitgeteilt. Von Jan Siegel

Eingeladen zu der Krisensitzung hatte Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider (SPD) die Landräte aus den Kreisen, Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz, Harald Altekrüger (CDU), Siegurd Heinze (parteilos) und den Oberbürgermeister der Stadt Cottbus Holger Kelch (CDU).

Alle Beteiligten hätten sich darauf verständigt, zeitnah ein Durchfahrtsverbot für Lastzüge im Transitverkehr anzuordnen. Sie sollen künftig ausschließlich über die Autobahnen A13 und A15 geleitet werden.

Der Ziel- und Quellverkehr kann die B 169 weiter benutzen. Dabei geht es um die Schwerlaster, die Ziele in der Region ansteuern. Der Effekt der Sperrung soll durch eine „umfangreiche Beobachtung und Auswertung“ genau analysiert werden, heißt es in einer Mitteilung aus dem Ministerium am Donnerstag. Dieses Monitoring solle auch den drohenden Verkehr auf den möglichen Ausweichstrecken und Schleichwegen erfassen. Auf der Grundlage des Monitorings könnten weitere „straßenverkehrsrechtliche Maßnahmen“ – im Klartext Sperrungen – ins Auge gefasst werden.

An den Bescheiden aus den Kreisverwaltungen im Zuge der Beschwerdeverfahren wollen alle Beteiligten weiter arbeiten. Was das im Klartext bedeutet, blieb am Donnerstag noch offen.

Noch nicht genannt wurde auch der genaue Zeitpunkt, ab wann die Sperrung in Kraft treten soll.