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| 13:03 Uhr

Verfolgungsjagd über Autobahn und Bundesstraße
Autodieb versucht vergeblich, Polizei zu entkommen

Mit diesem gestohlenen Fahrzeug hat ein Autodieb vergeblich versucht, der Polizei zu entkommen.
Mit diesem gestohlenen Fahrzeug hat ein Autodieb vergeblich versucht, der Polizei zu entkommen. FOTO: Polizei
Forst. Bundespolizisten haben am Mittwochmorgen bei Forst einen gestohlenen Mercedes GLS gestoppt. Der Fahrer musste danach medizinisch versorgt werden, teilt die Polizei mit.

Bundespolizisten verfolgten um sechs Uhr bei Forst einen in Berlin gestohlenen Mercerdes GLS. Der Fahrer war zuvor auf der Bundesautobahn 15 in Richtung Bundesgrenze unterwegs und missachtete bereits hinter der Abfahrt Roggosen die Haltesignale der Beamten, heißt es in der Mitteilung der Polizei. Mit überhöhter Geschwindigkeit versuchte sich der Fahrer des SUV der Kontrolle zu entziehen.

Obwohl er beim Verlassen der Bundesautobahn gegen die Leitplanke prallte und diese auf einer Länge von 20 Metern beschädigte, setzte der Fahrer seine Flucht auf der Bundesstraße 115 in Richtung Simmersdorf fort. Bei dem Zusammenstoß mit der Leitplanke wurde das Fahrzeug erheblich an der linken Seite sowie am linken Vorderrad beschädigt, sodass dieser während der weiteren Fahrt mehrere Einzelteile der Frontabdeckung sowie Reifenteile verlor. Vor der Kreuzung Bundesstraße 115 und Landstraße 481 kam der Fahrer schließlich von der Straße ab, fuhr über einen Grünstreifen und kam auf einem Feld hinter der Kreuzung zum stehen.

Seine anschließende Flucht zu Fuß verhinderten die Bundespolizisten. Sie nahmen den 22-jährigen Mann vorläufig fest. Er gab an, nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis zu sein. Weil er sich bei seiner Flucht augenscheinlich verletzt hatte, brachten Rettungskräfte den jungen Mann zur weiteren medizinischen Versorgung in ein nahegelgenes Krankenhaus.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls, der Hehlerei und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen den Mann aus Polen ein. Die weitere Bearbeitung hat zuständigkeitshalber die Polizei des Landes Brandenburg übernommen.

(red/fh)