Die Preisträger kommen vom Theater Cottbus und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg.

Max-Grünebaum-Preisträgerin des Staatstheaters Cottbus ist die Schauspielerin Lisa Schützenberger.

Der Opernchorsänger Thorsten Coers erhält den Karl-Newman-Förderpreis, eine Theaterreise nach London.

Die Wissenschaftler der BTU Cottbus–Senftenberg René Rietz und Michael Hoff erhalten je einen Max-Grünebaum-Preis. Der mit einem Stipendium für ein Auslandssemester verbundene Ernst-Frank-Förderpreis wird an Philip Putze verliehen.

Was verbirgt sich hinter der Stiftung

Mit ihrer Arbeit knüpfe die Stiftung an Ziele an, die auch Max Grünebaum wichtig gewesen seien, die Förderung der Kultur, der Bildung und des gesellschaftlichen Zusammenhalts, betonte Kultur- und Wissenschaftsministerin Martina Münch (SPD). Der Max-Grünebaum-Preis ist mit 5000 Euro dotiert die beiden Förderpreis-räger erhalten jeweils 3500 Euro.

Grünebaum gründete 1876 in Cottbus eine Firma zur Herstellung von Kammgarnstoffen. Als Unternehmer und Stadtverordneter widmete er sich sozialen Fragen. Zur Absicherung seiner Mitarbeiter errichtete er unter anderem eine Rentenstiftung und half bei der Gründung von Fürsorge-Anstalten für arme und kranke Kinder. Zudem förderte er das Theater. In der Nazi-Zeit wurde die Familie aus Deutschland vertrieben und enteignet. Nach der Wende gründeten Nachfahren die Stiftung.