ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 18:08 Uhr

Burg
Auf Rundkurs die Spreewälder Genießerregion entdecken

Jede Menge regionale Produkte können die Besucher auf der langen Nacht der Kunst- und Handwerkerhöfe in Burg kennenlernen.
Jede Menge regionale Produkte können die Besucher auf der langen Nacht der Kunst- und Handwerkerhöfe in Burg kennenlernen. FOTO: Marion Hirche
Burg. Lange Nacht der Kunst- und Handwerkerhöfe in Burg an diesem Sonnabend mit 17 Stationen Von Marion Hirche

Die Spreewaldgemeinde Burg ist nicht nur ein Mekka für Naturfreunde, sondern auch für Liebhaber  regionaler Produkte. Wo letztere erzeugt werden, können Gäste an diesem Sonnabend wieder bei der traditionellen Langen Nacht der Kunst- und Handwerkerhöfe  erleben. Gleich 14 Stationen laden zum Gucken, Kosten, Kaufen und Genießen ein. Gleich zweimal  ist die Spreewaldmosterei Jank vertreten. In ihrer Genusswelt gibt es Öle, Essige, Rum und Whisky ganz unterschiedlichen Geschmacks.  Dazu kommen besondere Produkte aus aller Welt, die verkostet werden können. „Wir wollen das Haus mit Licht gut in Szene setzen, schließlich sind wir die erste Station nach der ersten Haltestelle  auf dem Festplatz. Wir freuen uns auf die Premiere der Genusswelt bei der Langen Nacht“, sagt Christina Jank von der Spreewaldmosterei. In ihrem angestammten Sitz in der Naundorfer Straße kann man sich die Mostproduktion anschauen und im Museum „Saftladen“  werden Kleinigkeiten zu DJ-Musik gereicht.

Die Burger Kolonieschänke in der Nachbarschaft öffnet den Weinkeller und feuert das Backhaus an. Der Schauhandwerkerhof ist den Künstlern vorbehalten.  Die Besucher erfahren, wie die Bilder von Annette Lehmann-Westphahl enstehen, wie Holz zum Kunstwerk wird. Arno Ballaschk hält Hochprozentiges in seiner Hofbrennerei bereit. Er erklärt , wie Obstbrände gemacht werden und natürlich kann alles probiert werden. Sogar Whisky wird hier in der Schwarzen Ecke gebrannt und zum Verkosten angeboten. Natürliches Holzofenbrot mit Sauerteig aus dem traditionellen Holzbackofen wird in den Natur-Apartments Stauensfließ angeboten. Etwas ganz Besonderes ist die Burger Senfmühle. „Ich werde erklären, wie man Senf macht und was ich alles dazu an Zutaten benötige. Die unterschiedlichen Angebote  kann jeder kosten“, berichtet Inhaber Gerd Schilka.

Kunst und Genuss gibt es besonders gut gepaart an den Spreewald-Apartments „Grüner Wald“. Peter Kopsch spielt Live-Musik und hier kann jeder am Lagerfeuer einem Maler über die Schulter schauen. Welche Marmeladensorte ist dieses Jahr bei Andrea Veltjens neu? Diese Frage wird  am Abend bei „Rosenrot&Feengrün“ in der Ringschaussee beantwortet.  Nach dem Töpfermarkt am vergangenen Wochenende öffnet Elke Piezonka ihre Töpferwerkstatt im Weidenweg. Auf dem Schlossberghof gibt es gleich zwei Angebote. Spreewaldkoch Peter Franke  verrät, was man mit Giersch, Borretsch und Kapuzinerkresse so alles machen kann. „Ich bin ja immer bestrebt, was Außergewöhnliches anzubieten und lasse mir deshalb auch wieder was einfallen, was aber noch nicht verraten wird. Einfach kommen, kosten und gucken“, sagt Peter Franke. Gleich nebenan ist die Kräuterey. Hier können Besucher nicht nur den Kräutergarten bestaunen, sondern auch die vielen Produkte der Lebenshilfemitarbeiter erwerben. Glaskünstlerin Marita Kuschela wird sich ebenfalls auf dem Schlossberghof präsentieren. „Ich werde zeigen, womit man optische  Höhepunkte mit Kunstwerken im Garten schaffen kann“, sagt die Künstlerin. Auch die Spreewaldmühle gestattet einen Blick hinter die Kulissen.

Alle Stationen sind mit der Rumpelguste erreichbar. Es gibt auf dem Festplatz, am Burger Landhotel und an der Weidenburg Haltestellen. Jeder kann sich einen eigenen Plan machen und entscheiden, wo er aussteigen und wie lange er verweilen will. Der kleine Zug auf Rädern startet um 18 Uhr und fährt alle halbe Stunde vom Festplatz. Letzte Abfahrt ist dort 20 Uhr. Um 0.20 Uhr startet die letzte Runde ab Weidenburg.