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Auf Pücklers Spuren durch den Branitzer Park getrabt

172 Teilnehmer sind am Sonntag beim dritten Branitzer Pyramidenlauf gestartet. Rechts mit der Startnummer 8806 Alexander Kuchta von den Cottbuser Parkläufern, der bei den vier Runden als erster ins Ziel kam.
172 Teilnehmer sind am Sonntag beim dritten Branitzer Pyramidenlauf gestartet. Rechts mit der Startnummer 8806 Alexander Kuchta von den Cottbuser Parkläufern, der bei den vier Runden als erster ins Ziel kam. FOTO: mih1
Branitz. Auch in diesem Jahr hatte das Gartenfestival Park & Schloss Branitz eine sportliche Komponente. Bevor jedoch am Sonntagvormittag der Start erfolgte, verharrten die Freizeitsportler in einem Augenblick der Stille und gedachten so dem vor eineinhalb Wochen verstorbenen Grafen Hermann von Pückler, der nach den Worten von Parkleiter Claudius Wecke durch seine gewinnende und wertschätzende Art sehr zur Ausstrahlung des Branitzer Parks beigetragen habe. mih1

172 Läufer gingen beim dritten Branitzer Pyramidenlauf an den Start und trabten dabei gewissermaßen auf Pücklers Spuren durch den Park. Zur Auswahl standen eine bis vier Runden von jeweils 2,2 Kilometern.

Gemeinsam mit der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Branitz hatten die Cottbuser Parkläufer, die auch in diesem Jahr den Pyramidenlauf ausrichteten, eine Strecke ausgewählt, die dem grünen Fürst besonders wichtig war. Die Läufer drehten nämlich ihre Runden auf der gut zwei Kilometer langen einstigen Pferderennbahn, die Pückler ab 1857 anlegen ließ. Auch Parkleiter Claudius Wecke nahm zwei Runden, also 4,4 Kilometer, unter die Laufschuhe. "Es war aufgrund der Hitze ganz schön zäh", meinte der Freizeitläufer, als er abgekämpft, aber glücklich ins Ziel kam. "Doch es hat Spaß gemacht, auf den Spuren der alten Rennbahn zu laufen. Und überhaupt ist Sport im Park immer wieder schön".

So sah es auch Alexander Kuchta, Museumspädagoge und Mitarbeiter in der Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung, der als erster über die vier Runden in einer Zeit von 34:30 Minuten ins Ziel kam: "Wir hatten eine wunderschöne Strecke, und die Atmosphäre war sehr angenehm". Ludwig Zentarra ergänzte: "Ich laufe öfters im Branitzer Park. Aber beim Pyramidenlauf war ich das erste Mal dabei. Man bekommt beim Laufen Einiges von der Schönheit des Parks zu sehen. Und heute besonders wichtig - es gab auch schattige Abschnitte."