| 02:34 Uhr

Auf der Suche nach Erkenntnissen für berufliche Perspektiven

Nadja Borchardt
Nadja Borchardt FOTO: Isabel Damme
Cottbus. Am Donnerstag waren viele Cottbuser Schülerinnen und Schüler in der Stadt beim Zukunftstag unterwegs und informierten sich für ihre Zukunft. Viele Betriebe öffneten die Türen und präsentierten sich bei den Interessenten, um ihnen einen Einblick in ihre Arbeitswelt zu geben. Fotos und Text: Isabel Damme

Kati Pfeiffer nutzte die Chance in das Berufsleben hinein zu schnuppern aus und war während des Zukunftstages in der Bäckerei Schiemenz. "Am besten fand ich das Backen von Pizzen, Blätterteig und Brötchen", sagt sie.

Auch die Neuntklässlerin Marie-Theres Jung nutzte die Möglichkeit, den zukünftigen Ausbildungsalltag zu erkunden. Sie besuchte die BTU, um etwas über die dort angebotenen Studienangebote zu erfahren. "Ich finde es sehr schade, dass sich kein Studiengang aus dem Sozialwesen genauer vorgestellt hat", sagt die Schülerin.

Julia Schumann war ebenfalls bei der BTU. "Es war ein schöner Tag", sagt sie. Am interessantesten fand sie eine Vorführung von 3D-Technik. "Es ist faszinierend, wie echt die Darstellungen aussahen", schwärmt die Cottbuser Schülerin. Doch auch wenn hier alles schön ist, hat sie nicht vor, in Cottbus zu studieren.

Eva Förster möchte später studieren. "Ich habe zwar noch etwas Zeit, wollte mich aber trotzdem schon einmal informieren, was für "offene Türen" es für Abiturienten in Cottbus gibt", sagt die 14-Jährige. In der BTU konnte sie sich einen Überblick darüber verschaffen. Hilfreich war für sie auch, dass sie die Möglichkeit hatte, ihre Fragen zu stellen und beantwortet zu bekommen.

Der 15-jährige Fabian Hannusch wollte Cottbuser Firmen näher entdecken. Er war bei der LWG, um etwas über die Abläufe und Tätigkeiten zu erfahren. An der Führung fand er interessant zu sehen, wie das Abwasser wieder gereinigt wird. "In der Kläranlage war manchmal ein stechender Geruch".

"Ich möchte herausfinden, ob Studieren etwas für mich ist", sagt Nadja Borchardt. In der BTU sammelte sie viele positive Eindrücke. Doch der überfüllte Hörsaal bei der Einweisung verschreckte sie leicht. "Es waren mehr als 100 Menschen in dem Saal, einige mussten sogar auf der Treppe sitzen."

"Nach dem Abitur gibt es viele verschiedene Wege", sagt Tobias Matthieu. Um bei dem großen Angebot besser durchzublicken, besuchte er Lesungen in der BTU. Er stellte sich seinen eigenen Plan zusammen und besuchte einen Tag lang alle für ihn interessanten Lesungen und Infoveranstaltungen. Der 14-Jährige sagt: "Dieser Tag hat mir neue Erkenntnisse gebracht."

Pauline Menz hat den Fliegerhorst der Bundeswehr in Holzdorf erkundet. Sie kann es sich selbst vorstellen, später einmal bei der Bundeswehr zu arbeiten. "Die Führung über das Gelände war sehr interessant. Uns wurden viele Berufe vorgestellt", sagt die Schülerin. Die 15-Jährige fand die Größe der Hubschrauber am beeindruckensten.