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| 11:51 Uhr

Mutmaßlicher Täter ist schwer erkrankt
Vorerst keine Anklage nachAngriff auf GWC-Mitarbeiterin

Die Staatsanwaltschaft Cottbus wird derzeit in diesem Fall nicht weiter tätig. Archivfoto: M. Helbig
Die Staatsanwaltschaft Cottbus wird derzeit in diesem Fall nicht weiter tätig. Archivfoto: M. Helbig FOTO: Michael Helbig/mih1
Cottbus. Ein 35-jähriger Mann hat im Juli eine Mitarbeiterin der Gebäudewirtschaft (GWC) so brutal geschlagen, dass sie im Krankenhaus stationär behandelt werden musste. Was ist aus dem Fall geworden? Von Verena Ufer

Ein 35-jähriger Mann hat im Juli eine Mitarbeiterin der Gebäudewirtschaft (GWC) so brutal geschlagen, dass sie im Krankenhaus stationär behandelt werden musste. Was ist aus dem Fall geworden? Die Attacke des polizeibekannten Mannes auf die 61-jährige GWC-Mitarbeiterin hatte in der Stadt für Entsetzen gesorgt.

Das Amtsgericht Cottbus erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl und ordnete Untersuchungshaft an. Zudem wurde eine psychiatrische Begutachtung in die Wege geleitet.

Derzeit allerdings erhebt die Staatsanwaltschaft Cottbus keine Anklage, da der 35-Jährige mittlerweile schwer erkrankt ist. Wie der Sprecher der Cottbuser Behörde, Horst Nothbaum, gegenüber der RUNDSCHAU auf Nachfrage sagte, wurde auch der Haftbefehl außer Vollzug gesetzt, da der Mann aufgrund der Art und Schwere seiner Erkrankung in einer Berliner Klinik behandelt werden muss.

Der Cottbuser hatte am Tattag im Juli am Morgen die GWC-Geschäftsstelle betreten, offenbar um die Rücknahme eines gegen ihn verhängten Hausverbotes zu verlangen. Sofort nach Betreten des Treppenhauses war damals die Lage eskaliert. Der Mann prügelte auf die GWC-Mitarbeiterin ein. Und obwohl eine Kollegin versuchte, ihr beizustehen, schlug der Angreifer die Frau krankenhausreif.