Gegen 15 Uhr ist am Sonntag der Leitstelle Lausitz gemeldet worden, dass in Kolkwitz unweit der Birkenallee Schilf brenne. Der Brand sei unter Kontrolle, teilte die Leitstelle auf RUNDSCHAU-Nachfrage gegen 17 Uhr am Sonntag, 5. April, mit. Zwischenzeitlich war die Feuerwehr mit 14 Einsatzfahrzeugen und 94 Kameraden vor Ort. Die ersten Fahrzeuge konnten gegen 19.30 Uhr wieder in ihre Depots zurückkehren. Offiziell beendet worden ist der Einsatz um 21 Uhr, hieß es Montagmorgen von der Leitstelle Lausitz.

War in einer ersten Einschätzung noch von betroffenen Fläche von 5000 Quadratmeter die Rede, musste die Zahl inzwischen leider nach oben korrigiert werden. Mittlerweile sind 1,5 Hektar betroffen. Über der Brandfläche verlaufen Hochspannungsleitungen. Diese mussten von enviaM freigeschaltet werden, das heißt über die Leitungen läuft während der Löscharbeiten kein Strom. Damit sollen weitere Brandgefahren vermieden werden.

Wie die Polizei am Montagmittag mitteilt, sei als Verursacher des Feuers ein Anwohner ermittelt worden, der zuvor Schilf geschnitten und dieses im Anschluss verbrannt hatte. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei.

Kaum war dieser Einsatz beendet, mussten um 21.50 Uhr zahlreiche Feuerwehren nach Drebkau beordert werden. War hier ursprünglich auch von einem Waldbrand ausgegangen worden, so stellte sich vor Ort heraus, dass ein Holzstapel in Flammen stand. Drei Fahrzeuge der Drebkauer Wehr löschten diesen bis gegen 23 Uhr.

Die vorsorglich alarmierten weiteren Einsatzfahrzeuge konnten wieder abgezogen werden.

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