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| 07:16 Uhr

Exclusiv im Ersten: Wer ist das Volk?
ARD befasst sich mit Lage in Cottbus

Die ARD zeigt am Montagabend einen Film über Cottbus.
Die ARD zeigt am Montagabend einen Film über Cottbus. FOTO: rbb
Cottbus. „Wer ist das Volk?“ Unter diesem Titel sendet die ARD am Montagabend ein Porträt von Cottbus. Wie fremdenfeindlich ist die Stadt? Von Bodo Baumert

Fünf Menschen hat das Fernsehteam des ARD-Politikmagazin Kontraste durch Cottbus begleitet: ein „besorgter Bürger“ ist darunter, ein Polizist, ein Syrer, ein junger Mann, der sich um Flüchtlinge kümmert und RUNDSCHAU-Reporterin Simone Wendler. Alle fünf schildern ihr Bild der Stadt und ihre Erfahrungen der vergangenen Monate.

Ein Thema sind natürlich auch die Umtriebe des Vereins „Zukunft Heimat“, der regelmäßig zu asylkritischen Kundgebungen in Cottbus aufruft. Er steht nach Einschätzung des Verfassungsschutzes Brandenburg in engem Kontakt zu Rechtsextremen. Gegenüber Kontraste teilte der Verfassungsschutz im Rahmen der Recherchen mit: „Der Verfassungsschutz sieht deutliche Verbindungen zwischen der alteingesessenen rechtsextremen Szene von Brandenburg und dem noch jungen Verein.“

„Zukunft Heimat“ hatte es in der Vergangenheit immer wieder abgelehnt, sich von rechtsextremen Podiumsbeiträgen bei den Aufläufen in Cottbus zu distanzieren und Medien, die über rechtsextreme Teilnehmer berichtet hatten, als „Lügenpresse“ verunglimpft.

Ist die Lage in Cottbus so, wie es „Zukunft Heimat“ und andere darstellen? Der Film „Wer ist das Volk? Cottbus in Aufruhr“ läuft in der Sendereihe „Exclusiv im Ersten“ am Montag um 21.45 Uhr in der ARD und am 21. August um 22:15 Uhr im RBB.