„Die Trinkwasseranlagen in Casel waren überwiegend mit der Erschließung des Tagebaus Greifenhain Anfang der 1930er-Jahre entstanden und bestanden hauptsächlich aus Stahl und Grauguss“, erläutert Marten Eger, Technischer Geschäftsführer der LWG. „Durch deren Alterung und Korrosion gab es in den letzten Jahren verstärkt Rohrbrüche und zunehmend auch Probleme mit dem Wasserdruck, sodass wir handeln mussten.“

Die Verfahrenstechnik, die die LWG-Mitarbeiter eingesetzt haben, war ganz unterschiedlich. Sie nutzten, wo möglich, grabenlose Verfahren, um Wege und Straßen zu schonen. Für die Unterquerung der Landesstraße 52 im Mai 2015 setzten die Wasserfachleute zum Beispiel das Horizontalspülbohrverfahren ein. Im ersten Halbjahr dieses Jahres wurde in der Calauer Straße per gesteuertem Rohrvortrieb gearbeitet, bei dem ebenfalls nur wenige Baugruben notwendig waren.

„Alles in allem haben wir in den vergangenen fünf Jahren bereits rund 210 000 Euro in Casel investiert“, so Eger. Damit sei für die Bürger des Drebkauer Ortsteils  langfristig eine qualitätsgerechte Trinkwasserversorgung gesichert.