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| 10:27 Uhr

Anerkennung für Thomas Erler und Manfred Rescher

Cottbus.. Dr. med. habil. Thomas Erler, Chefarzt der Cottbuser Kinderklinik, und Stadtförster i. R. Manfred Rescher heißen die diesjährigen Träger der Ehrenmedaille der Stadt Cottbus.

Oberbürgermeisterin Karin Rätzel verleiht die höchste Auszeichnung der Stadt am Samstag im Schloss Branitz.
Die Ehrung fällt diesmal auf den 848. Jahrestag von Cottbus. Traditionsgemäß erfolgt die Verleihung der Ehrenmedaillen am Tag der urkundlichen Ersterwähnung der Stadt. Im vergangenen Jahr vergaben die Cottbuserinnen und Cottbuser ihre Auszeichnung an Erna Etis, die während der Nazidiktatur jüdische Mitbürger rettete, und an Christoph Schroth, den langjährigen Intendanten des Staatstheaters.
Mit der Entscheidung des Hauptausschusses der Stadtverordnetenversammlung für Thomas Erler und Manfred Rescher fiel die Wahl auf zwei Cottbuser, die auf unterschiedliche Weise das Stadtbild prägten. Thomas Erler ist weithin bekannt als geistiger Vater des Elternhauses für die Lausitz. Zielstrebig, mit Schwung und Organisationstalent, allen Zweifeln zum Trotz, stellte er in ehrenamtlicher Arbeit ein Millionenobjekt auf die Beine, das Eltern in schwerer Stunde hilft, bei ihren kranken Kindern zu sein.
Manfred Rescher hat als langjähriger Stadtförster große Verdienste um die Erhaltung, Pflege und Weiterentwicklung des Stadtgrüns erworben. Rastlos setzte er sich als Stadtverordneter und Umweltschützer für den Ruf von Cottbus als einer grünen Stadt ein.
Die Verleihung der Ehrenmedaille ist verbunden mit der Eintragung in das Goldene Buch der Stadt Cottbus. In den beiden bisher genutzten Goldenen Büchern sind neben den Trägern der Ehrenmedaille unter anderem die Namenszüge des Fürsten Hermann von Pückler, des ägyptischen Königs Fuad, der Ozeanflieger Chamberlain und Levin, der Altbundespräsidenten Weizsäcker und Herzog und des Schriftstellers Tschingis Aitmatow zu finden. (pm)