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| 02:33 Uhr

Amtsgericht Cottbus eröffnet Verfahren gegen CMT-Chef

Cottbus. Das Cottbuser Amtsgericht eröffnet das Verfahren wegen Korruptionsverdachtes gegen den Chef der Cottbuser Messegesellschaft CMT, Bernd Koch. Darüber informiert Amtsgerichts-Direktor Michael Höhr. Peggy Kompalla

Die Hauptverhandlung ist demnach für Februar 2017 angesetzt. Damit ist das Verfahren wieder beim Amtsgericht gelandet, das den Fall an das Landgericht abgeben wollte. In dem Verfahren wirft die Staatsanwaltschaft Neuruppin dem Angeklagten Bestechlichkeit in sechs Fällen vor. Sie hatte deshalb im Februar 2015 beim Amtsgericht Anklage gegen Bernd Koch erhoben. Demnach soll er in sechs Fällen Aufträge ohne Ausschreibung vergeben und dafür Geschenke oder Sachleistungen angenommen haben. Einer der Anklagevorwürfe betrifft Malerleistungen im Wert von rund 1000 Euro. Der CMT-Aufsichtsrat hat Bernd Koch sein Vertrauen ausgesprochen. Er führt die Geschäfte der Messegesellschaft weiter und hat die Vorwürfe stets als haltlos zurückgewiesen. Sein Vertrag mit der Stadt läuft in diesem Jahr regulär aus. Der Posten ist bereits neu ausgeschrieben.

Die dem CMT-Chef vorgeworfenen Taten sollen zwischen 2008 und 2011 begangen worden sein.