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| 02:33 Uhr

Amt will rund 300 Hybridpappeln, Erlen und Eichen fällen lassen

Peitz. Im Herbst haben die Mitarbeiter der Amtsverwaltung regulär die Bäume im Amtsbereich auf ihre Standfestigkeit geprüft. Bei rund 300 Erlen, Hybridpappeln und Eichen entlang der Radwege und auf den Laßzinswiesen fiel das Urteil negativ aus, eine Genehmigung für ihre Fällung wurde beim Landkreis beantragt. Andrea Hilscher

"Eine ziemliche Katastrophe", sagt Heinz Glode vom Peitzer Naturschutzbund Nabu. "Etwa ein Drittel aller Bäume sind Höhlenbäume und müssen geschützt werden. Sie bieten zahlreichen Höhlenbrütern wichtige Nistmöglichkeiten." In der Amtsverwaltung kennt man die Bedenken. "Aber wir haben eine Verkehrssicherungspflicht", heißt es dort. Außerdem habe man die Fällung erst beantragt, die Genehmigungen vom Landkreis stehen noch aus. "Bei vielen Bäumen lassen wir auch die Stämme stehen, sodass Vögel weiter in den Höhlen nisten können." Der Nabu hält die Fällungen trotzdem für überflüssig.