Demnach wird für das laufende Jahr eine nahezu ausgeglichenes Betriebsergebnis erwartet.
„In den nächsten Monaten werden wir das Abwassernetz in Drehnow fertigstellen. Die ersten Abnehmer wurden bereits angeschlossen“ , verkündete Frank Otto, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wasserver- und Abwasserentsorgung Hammerstrom/Malxe Peitz GmbH (GeWAP). „Abgeschlossen wird auch die Insellösung für Schönhöhe.“ Trotz der zusätzlichen Anschlüsse erwartet die GeWAP eine eher leicht rückläufige Abnehmerzahl unter anderem durch Wegzüge und den Abriss von Gebäuden in Jänschwalde-Ost.
Zur Konsolidierung des Ergebnisses soll auch die Ausdehnung der Satzung zur Regenwasserentsorgung auf die gesamte Stadt Peitz beitragen, die Grundstücke im Zentrum entlastet, aber zu Mehraufwand für die Kommune führt. Die Kosten für die Forderungsausfälle bei den beiden insolventen Wohnungsgesellschaften tragen weiter die Kommunen durch eine Umlage. Diese Verluste werden nicht auf die Abnehmer umgelegt.
Nach dem Abschluss der Phase größerer Investitionen in diesem Jahr kündigte Frank Otto einen Kurswechsel an. Die Investitionssummen sollen in den nächsten Jahren sinken. Mittel sollen dann für Reparaturen und den Ersatz verschlissener Anlagen aufgewandt werden, um Kosten und Wasserverluste zu reduzieren. Vorbote dieser Entwicklung wird noch in diesem Jahr die Erneuerung des Rohrnetzes im Peitzer Meisenweg sein, wo es in den vergangenen Monaten zu mehreren Havarien kam. Investiert wird in den nächsten Jahren auch in eine höhere Trinkwasserqualität.
„Mit dem Wirtschaftsplan werden die angestrebten Finanzziele erreicht“ , zeigte sich Amtsdirektor Guido Odendahl zufrieden. „Es kommt zu keiner weiteren Verschuldung und die Preise müssen nicht erhöht werden. Diese liegen landesweit im unteren Drittel.“
Der Amtsdirektor empfahl, künftig nötige Preisanpassungen in kleinen Schritten vorzunehmen, um deutliche Erhöhungen wie 2004 zu vermeiden. Die Verbandsversammlung stimmte erneut der Satzung zur Regenwassereinleitung zu. Sie war im Vorjahr beschlossen aber durch einen Fehler bei der Veröffentlichung nicht rechtswirksam geworden.