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Amt Burg Vorschläge für die „Wunschliste“

Etwa 35 000 Euro fehlen für die Fertigstellung des Jugend- und Sportzentrums in Dissen. Das Geld – etwa ein Viertel der benötigten Gesamtsumme – soll nun über die Investpauschale beantragt werden. Die restlichen Mittel sind bereits vorhanden. Doch die Mitglieder im Amtsausschuss Burg sind sich einig, dass die „Wunschliste“ beim Landkreis längst nicht mehr komplett erfüllt wird. Von Elke Möbus

Der Burger Bürgermeister Martin Schmidt nannte den Grund: Nicht nur die Finanzen für die Gemeinden werden knapper, sondern auch die über den Landkreis zur Verfügung gestellten Investitionsmittel. Deshalb müsse man bei der Entscheidung, wofür Mittel aus der Investpauschale beantragt werden, vor allem bedenken, wie weit die geplanten Maßnahmen in die Zukunft reichen und welche Aussichten auf wirtschaftlichen Erfolg sie haben.
Klaus Heinrich, Bürgermeister von Briesen, meinte mit Blick auf den Antrag aus Dissen für das Jugend- und Sportzentrum, dass in der nächsten Legislaturperiode diskutiert werden sollte, ob gemeindliche Vorhaben künftig überhaupt über die Investpauschale finanziert werden sollten. In Briesen sei die Gemeinde beim Bau des Sportlerheims ohne Rückgriff auf diese Pauschale ausgekommen.
Schwerpunkte in der Prioritätenliste für das Amt Burg sind derzeit die Kofinanzierung der kommunalen Maßnahmen zur Erschließung der Spreewaldtherme in Burg sowie Maßnahmen des Schulverbandes Burg. Amtsdirektor Hans Gahler informierte darüber, dass der Landkreis darauf orientiert, dass so genannte pflichtige Aufgaben künftig von den Trägern der einzelnen Maßnahmen abgesichert werden sollen. Bei der Entscheidung über die Vergabe der Mittel aus der Investpauschale werden vorrangig bereits begonnene Vorhaben unterstützt, kündigte Gahler an. Danach vor allem Vorhaben, die für den gesamten Landkreis von Bedeutung seien.

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