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| 01:06 Uhr

Amt Burg Spreewald-Therme Burg als Schaustelle

Viel Fantasie ist noch nötig, um sich ein Bad in den Solebecken vorzustellen. Trotzdem ließen sich die Besucher einen Blick in die Spreewald Therme nicht entgehen.
Viel Fantasie ist noch nötig, um sich ein Bad in den Solebecken vorzustellen. Trotzdem ließen sich die Besucher einen Blick in die Spreewald Therme nicht entgehen. FOTO: Foto: Ronald Ufer
Schon Monate vor der Eröffnung erweist sich die Spreewald-Therme Burg als Besuchermagnet. Bei den Führungen auf der Baustelle drängten sich zu Jahresbeginn 600 Neugierige in großen Gruppen an den Beckenrändern, vor den künftigen Saunen und Behandlungskabinen. Von Ronald Ufer

Bei Stephan Konrad stauten sich die Neugierigen ein erstes Mal. Der Schornsteinfegergeselle stand mit Zylinder, Arbeitskluft und Ausrüstung am Eingang, um die Besucher als Glücksbringer für das neue Jahr zu begrüßen. Die meisten Schaulustigen suchten den Handschlag mit dem „schwarzen Mann“ , der am Ende der Veranstaltung dann auch eine blank polierte Schulter hatte. Nur einigen kleinen Kinder war der dunkel gekleidete Schornsteinfeger zu unheimlich für die Glück verheißende Berührung.
Rund 600 Besucher nutzten um die Mittagszeit die Chance, sich ein Bild von der künftigen Spreewald-Therme zu machen. Touristen, Einheimische und viele Cottbuser bevölkerten das bereits halb fertige, großzügig verglaste Gebäude.
„Schade dass wir erst im Herbst eröffnen“ , meinte Heidi Ruske, Sprecherin des künftigen Betreiber, angesichts der Gästescharen. „Eigentlich ist das heute ein ideales Thermenwetter.“ Vorerst mussten sich die Studenten des Instituts für Tourismus und Marketing Berlin (SSI) bei den Führungen damit begnügen, den Neugierigen die künftige Funktion der Becken, der im Rohbau fertigen Kabinen und Räume zu erläutern. Für einige Führer werden sie zur ihrer ersten Arbeitsstätte werden, wenn sie ihre Ausbildung zu Wellnesstrainern erfolgreich absolviert haben.
Die langen Reihen der Stützen, die vielen Kabinen, Wellnessräume und die große Becken für die Solebäder beeindruckten die Zuschauer jedoch auch ohne Wasser und technische Ausstattung. Viele Gäste versprachen, nach der Eröffnung wiederzukommen und erkundigten sich gleich nach den Preisen für Eintritt und Anwendungen, die aber noch nicht endgültig feststehen.
Die Besucher trösteten sich darüber mit Kürbispunsch vom „Deutschen Haus“ , Kaffee und einem kleinen Imbiss hinweg und setzten dann ihren Neujahrsspaziergang fort. „Der Bau verläuft wie geplant, aus heutiger Sicht bleibt es beim Eröffnungstermin“ , gab ihnen Heidi Ruske zum Abschied mit auf den Weg.

Hintergrund Die Spreewald-Therme
 Der Komplex mit Bade- und Saunalandschaft, Fitness- und Wellnessbereich sowie Restaurant soll im Herbst 2005 eröffnet werden. Zur Badelandschaft wird ein Thermesolebecken mit Warmbecken gehören. Hinzu kommen das Dampfbad und die Sole-Inhalation, die in große Gurkenfässer eingebaut wird. Die Basis der Therme bildet heißes mineralhaltiges Wasser, dass aus großer Tiefe unter Burg gewonnen wird.