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American Football Krebse im Touchdown-Fieber

In ihrem fünften Saisonspiel traten die Cottbus Crayfish in einem Interconferencespiel bei den Dresden Mo-narchs II an. Auf dem Papier trafen zwei Spitzenteams aufeinander. Die Crayfish waren in der Nordstaffel Tabellenführer und die Dresdner Tabellenzweiter in der Südstaffel. Man konnte also ein gutklassiges und enges Spiel erwarten. Doch es kam ganz anders: Die Crayfish landeten einen Touchdown nach dem anderen. Der Endstand war mehr als eindeutig. Die Cottbuser siegten mit 54:6. Von Jörg Steudtner

Das dem nicht so war, zeigte sich gleich mit den ersten Spielzügen, denn die Crayfish waren an diesem Tage sehr gut aufgelegt. Schon der erste Angriff konnte von der Verteidigung (Defense) der Crayfish nach vier Versuchen in der Monarchshälfte gestoppt werden. Somit begann der Angriff (Offense) der Crayfish in günstiger Feldposition. Und diese war im gesamten Spiel von der Monarchsdefense nicht zu stoppen.
Nach wenigen Versuchen gelang Runningback (RB) Marko König der erste Touchdown der Partie. Und so ging es weiter. Die Cottbuser Defense war sehr gut auf den Gegner eingestellt und erlaubte nur sehr wenige First Downs.

Gutes Zusammenspiel
In der Offense funktionierten fast alle Spielzüge. Das Laufspiel um die beiden Runningbacks Marko König und Raphael Büchner war nicht zu stoppen. Dazu kamen immer wieder zielgenaue Pässe von Quarterback Jens Knobloch auf seine Receiver. So fielen mit schöner Regelmäßigkeit insgesamt acht Touchdowns (TD). Für die Punkte sorgten RB König (3 TD), Marko Zill (2 TD), RB Büchner (1 TD), RB Michael Schubert (1 TD), WR Rico Nitsche (1 TD), Kicker Jörg Steudtner (5 PAT's) und Jens Knobloch (1 PAT).
Es wäre noch ein Touchdown mehr möglich gewesen, aber ein 95 Meter Interceptionreturn von Safety Antonio Merkouris wurde wegen einer Strafe zurückgepfiffen. Dadurch blieb die Monarchsoffense in Ballbesitz und konnte somit auch den verdienten Ehrentouchdown erzielen. Am Ende stand ein in dieser Höhe unerwarteter 54:6-Sieg für die Cottbus Crayfish. Einzig negativ an dieser Begegnung war die Verletzung von Marko Zill. Er brach sich das Schlüsselbein.

Sonntag erstes Heimspiel
Gelegenheit für die heimischen Fans ihre Mannschaft zu unterstützen, besteht in den nächsten Wochen zur Genüge. Das erste Spiel findet am 3. August um 15 Uhr im Sportzentrum gegen die Berlin Thunderbirds statt.

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