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| 02:35 Uhr

Am Anfang . . .

Mit diesen Worten beginnt das biblische Erzählen. Dann kommt Gottes Handeln zu Wort.

Voller guter Ideen arbeitet er an Seiner Schöpfung. Eine bunte Welt entsteht: Wasser, Erde, Pflanzen, Tiere und schließlich der Mensch . . .

Am Anfang Später haben Menschen, die mit Gott vertraut sind, immer wieder überlegt, warum der Anfang so betont wird. Viele Antworten haben sie gefunden. Rabbiner Leo Baeck hat gesagt: Um immer wieder neu anfangen zu können, schuf Gott Himmel und Erde . . .

Am Anfang eines neuen Kalenderjahres stehen wir und spüren: Es ist schön, neu anfangen zu können. In den vor uns liegenden Monaten werden wir es aber immer wieder erleben: Da geht etwas schief . . . uns ist etwas nicht gelungen . . . wir hätten anders sein sollen, als wir waren . . . die berühmten "guten Vorsätze" verlaufen mal wieder im Sande . . . Ja, schade drum. Manches, das nicht so geworden ist, wie wir es so gerne wollten, ist vielleicht auch schmerzlich. Und dennoch wagen wir einen neuen Versuch und versuchen es wieder - frohen Mutes und im Vertrauen. Gut, wenn wir Vertrauen in uns selbst haben können. Ich bin von Herzen dankbar, weil ich auch Gott-Vertrauen haben kann und mindestens noch einmal so dankbar bin ich, weil ich darauf vertrauen kann, Gott schenkt auch mir Sein Vertrauen.

Am Anfang dieses neuen Jahres stehe ich - und kann losgehen - mit Gottes Hilfe. Und ich kann und werde neue Anfänge und Gelingen erleben. Und das ganz frohgemut. Gesegnete Wege durch das Jahr wünsche ich uns, das gute Erleben des Gelingens guter Vorhaben und immer wieder neu den Mut des Beginnens. * Pfarrerin St. Nikolai, Cottbus