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| 14:22 Uhr

Zum 15. Mal
Wird die 500er-Marke geknackt?

 Die Schlossgeister aus Leuthen gehörten zu den lustigsten Truppen beim Drebkauer Kreisel in den vergangenen Jahren.
Die Schlossgeister aus Leuthen gehörten zu den lustigsten Truppen beim Drebkauer Kreisel in den vergangenen Jahren. FOTO: Marion Hirche
Drebkau. Am Sonntag findet wieder der „Drebkauer Kreisel“ statt – Start an der Steinitztreppe.

() Die wohl spannendste Frage für die Organisatoren des „Drebkauer Kreisels“ von der Drebkauer Stadtverwaltung ist, ob dieses Mal der Rekord vom Vorjahr geknackt wird. 2018 gingen 496 Radler an den Start. Damit wurde die 500er-Marke nur knapp verfehlt. Die wird nun für das kleine Jubiläum am Sonntag angepeilt.

Vielleicht sorgt ja die neue Attraktion dafür, dass die Hürde bei der Teilnehmerzahl genommen wird, denn an der Steinitztreppe wird nicht nur um 10 Uhr am Sonntag der offizielle Startschuss zur 15. Kreiseltour fallen, sondern dort kann man sich in diesem Jahr auch erstmals aus 30 Meter Höhe abseilen. Wie in den vergangenen Jahren bekommen die Radler, die über den Steinitzer Alpenpass fahren, einen extra Stempel und nehmen mit diesem an der Verlosung des „Steinitzer Alpenpass-Pokals“ teil.

Jetzt kommt noch der Kick hinzu: Wer die 101 Stufen der Treppe bis an die Spitze der Aussichtsplattform hochsteigt, kann sich von dort dank der Unterstützung durch das Unternehmen „Prima Abenteuer“ abseilen lassen. Dort werden die Mutigen mit Helm, Klettergurt und Abseilgerät ausgestattet, und unter fachlicher Anleitung kann jeder den Weg in die Tiefe antreten. Das ist also ein Zusatzangebot für alle, die die Herausforderung suchen.

Allerdings bietet auch der 55-Kilometer-Familienkurs durch die Ortsteile der Stadt Drebkau auch wieder jede Menge Spannendes. Jeder der mindestens vier der zehn Stempelstellen anfährt, kommt in die Wertung. Gesucht werden wieder der Drebkauer Ortsteil mit den prozentual zur Einwohnerzahl meisten Teilnehmer. Siewisch will natürlich zum dritten Mal hintereinander gewinnen und sich den Pokal der VR Bank Lausitz und die 200 Euro-Prämie sichern. Das Salz in der Suppe werden wieder die Teams sein, die sich kostümmäßig was einfallen lassen. Im vergangenen Jahr waren die Laubster mit einer fliegenden Wahlurne unterwegs, ein Jahr zuvor begeisterten die Schlossgeister von Drebkau aus Leuthen.

Wenn am Sonntag gekreiselt wird, dann wird auch Wolfgang Zocher aus Greifenhain mit an den Start gehen. Auf alle Fälle will er wieder alle Stationen, also das Angelheim in Raakow, Fahrrad Richter in Jehserig, die Dorfanger in Auras und in Laubst, das Haus der Generationen in Leuthen, das Café am See in Laasow, das UBZ in Casel, die Kirche in Illmersdorf und die Gaststätte Hartnick in Siewisch sowie die Steinitztreppe anfahren. Der 63-Jährige ist von Anfang an dabei. Viele Male hat er die Stationen des Kreisels gleich zweimal besucht. „Auf alle Fälle will ich dieses Jahr wieder eine Runde schaffen, ob mehr, das hängt vom Wetter und der Tagesform ab“, sagt der Radenthusiast. So wie er fiebern in Drebkau viele dem Kreisel entgegen. Sie wollen ihn wieder als sportlichen Familienausflug nutzen. Mancher wird auch die neu eingeführte Wertung um den Pokal der Sparkasse Spree-Neiße nutzen und den Gräbendorfer See umrunden und dabei die Stempel vom UBZ Casel und vom Cafe Lassow sammeln.

Ab 16 Uhr beginnt auf dem Steinitzhof das finale Treffen. Dabei werden die Pokale und Anerkennungen für die jüngsten und ältesten sowie am weitesten angereisten Teilnehmer vergeben. Jeder kann mitmachen. Die Startgebühr beträgt zwei Euro und kann an jeder Stempelstelle entrichtet werden. Jeder kann da losfahren, wo es für ihn am Bequemsten ist.

 Die Schlossgeister aus Leuthen gehörten zu den lustigsten Truppen beim Drebkauer Kreisel in den vergangenen Jahren.
Die Schlossgeister aus Leuthen gehörten zu den lustigsten Truppen beim Drebkauer Kreisel in den vergangenen Jahren. FOTO: Marion Hirche