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SPN-Landratswahl
Altekrüger: „Man wünscht sich immer mehr“

Harald Altekrüger wurde mit 68 Prozent der Stimmen zum Kandidaten für die SPN-Landratswahl gewählt.
Harald Altekrüger wurde mit 68 Prozent der Stimmen zum Kandidaten für die SPN-Landratswahl gewählt. FOTO: Daniel Schauff / LR
Forst. Die CDU schickt dem amtierenden SPN-Landrat wieder ins Rennen. Volle Zustimmung erhielt er aber nicht.

Harald Altekrüger geht auch bei der diesjährigen Landratswahl in Spree-Neiße für die CDU ins Rennen. Seit Mittwochabend steht fest: Die Mitglieder des Kreisverbands stehen hinter dem amtierenden Landratsamtschef – allerdings nicht so viele, wie sich Altekrüger selbst wohl erhofft hatte.

„Man wünscht sich immer mehr“, sagt der Landrat nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses. 16 CDU-Mitglieder hatten gegen ihn gestimmt, drei Enthaltungen gab es. Bei 53 anwesenden Stimmberechtigten macht das eine Zustimmungsquote von 68 Prozent. Einen Herausforderer aus eigenen Reihen hatte der amtierende Landrat in Spree-Neiße nicht.

Altekrüger verstand das als Arbeitsauftrag. Er werde im Wahlkampf dafür sorgen, dass auch diejenigen in der Kreis-CDU, die jetzt noch an ihm zweifelten, bei der Wahl überzeugt von ihm seien. Dass der Kreisverband geschlossen hinter ihrem Kandidaten fürs Landrats-Amt stehe, das erwarte er, sagte Altekrüger.

Was er bereits am Nominierungstag ankündigte: Falls er ins Amt gewählt werde, werde die kommende wohl seine letzte Amtszeit. Die wolle er auch nutzen, um einen Nachfolger aufzubauen. Das habe sich auch im Kreisvorstand in Spree-Neiße bewährt. Dort ist der 42-jährige Raik Nowka Vorsitzender, der außerdem für die CDU im Landtag sitzt.

Bis dahin allerdings habe er sich unter anderem vorgenommen, seine Verwaltung zu modernisieren, kündigte Altekrüger an. Außerdem wolle er das Ehrenamt weiter unterstützen, den Radwege- und Breitbandausbau vorantreiben.

Zudem stünden der Kampf gegen die Langzeitarbeitslosigkeit und die Erweiterung der interkommunalen Zusammenarbeit ganz oben auf seiner Prioritätenliste. „Viel erreicht, viel zu tun“ könne sein Wahlspruch werden, sagte Altekrüger, ohne sich bereits festlegen zu wollen.

„Wir ziehen das durch“, sagte Altekrüger, und sah das Ergebnis auch positiv. Immerhin habe er die notwendige Stimmenzahl weit übertroffen.

Im Landkreis Spree-Neiße findet die diesjährige Landratswahl am 22. April statt.

(dsf)