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Alles klar für den Zug der fröhlichen Leute

Rund 3000 Karnevalisten werden am Sonntag durch Cottbus ziehen.
Rund 3000 Karnevalisten werden am Sonntag durch Cottbus ziehen. FOTO: ZB-FUNKREGIO OST
Cottbus. Ein bunter Tross mit mehr als 3000 Karnevalisten wird sich am Sonntag durch Cottbus bewegen. Zum Zug der fröhlichen Leute erwarten die Veranstalter erneut bis zu 100 000 Besucher an der Strecke. Das Spektakel wird live im RBB-Fernsehen übertragen. Der organisatorische Aufwand ist enorm. Sven Hering / Sven Hering

Zum 25. Mal findet am Sonntag in Cottbus der inzwischen größte ostdeutsche Karnevalsumzug statt. "Wir sind stolz auf diese Tradition", sagt Frank Czepok, Präsident des Karnevalverbandes Lausitz. "Wir hoffen auf viele Zuschauer, gutes Wetter und friedliche und freundliche Festspiele", ergänzt er.

Der Umzug: Los geht es am Sonntag, 7. Februar, um 13.11 Uhr. Die Strecke verläuft wie in den vergangenen Jahren von der Franz-Mehring-Straße über den Brandenburger Platz bis zur Karl-Liebknecht-Straße. Das Ende ist gegen 16.30 Uhr geplant. Anschließend können alle Teilnehmer und Besucher bei einer großen Narrenfete im Festzelt auf dem Viehmarkt gemeinsam feiern. Für eine ausreichende Versorgung der Narren an der Strecke wird laut Veranstalter gesorgt sein. Im Angebot: deftig Gebratenes bis süße Leckereien, Glühwein bis Bier.

Die Teilnehmer: Narren aus Brandenburg, Sachsen und Berlin beteiligen sich an dem Umzug. Die Zugreihenfolge wird laut Veranstalter in jedem Jahr nach bestimmten Kriterien ausgelost. So sollen alle Vereine oder Unternehmen einmal in den Genuss der lukrativen Plätze kommen. Außerdem müsse ein bestimmter Spannungsbogen aufrechterhalten werden, sagt Frank Czepok. Schließlich wollen die Karnevalisten im TV eine gute Figur abgeben.

Die Sicherheit: Die Veranstalter haben den eigenen Sicherheitsdienst in diesem Jahr aufgestockt. Pyrotechnik und Schwarzpulverkanonen sind verboten. Die Cottbuser Polizei richtet zwei zusätzliche mobile Wachen am Viehmarkt und Brandenburger Platz ein. "Es gibt keine Hinweise, dass Cottbus in irgendeiner Weise gefährdet wäre", sagt der Cottbuser Rathaussprecher Jan Gloßmann.

Einschränkungen: Am Samstag, 6. Februar, kommt es laut Stadtverwaltung zwischen 15.30 Uhr und ca. 16.30 Uhr wegen notwendiger Kameraproben des RBB kurzzeitig zur Vollsperrung der Karl-Liebknecht-Straße zwischen Bahnhofstraße und Schillerstraße.

Am 7. Februar werden dann ab 9 Uhr folgende Straßen gesperrt: Willy-Brandt-Straße zwischen Stadtring und Sandower Hauptstraße, Karl-Liebknecht-Straße von Bahnhofstraße bis Franz-Mehring-Straße (Höhe Muskauer Platz), Karl-Liebknecht-Straße zwischen Bahnhofstraße und Schillerstraße. Für die Wohnquartiere Hainstraße und Lindenplatz wird eine Querungsmöglichkeit über die Willy-Brandt-Straße zur Kahrener Straße und für das Wohnquartier Willy-Brandt-Straße/Thomas-Müntzer-Straße eine Querungsmöglichkeit über die Franz-Mehring-Straße zu Am Doll aufrechterhalten.

Da ein Befahren beziehungsweise Verlassen der Wohnquartiere "An der Wachsbleiche" und der Pflegezentren "Mühleninsel" und "Am Blechenpark" von 12.30 Uhr bis ca. 17 Uhr nicht möglich ist, werden die Anwohner gebeten, bei Notwendigkeit ihre Fahrzeuge bis 12.30 Uhr außerhalb des gesperrten Bereiches zu parken. Diese Bereiche sind während des Umzugs nur zu Fuß erreichbar.

Bis spätestens 11 Uhr erfolgt die Sperrung der Kreuzung Bahnhofstraße/Karl-Liebknecht-Straße und der Karl-Liebknecht-Straße zwischen Schillerstraße und Friedrich-Hebbel-Straße sowie der Wilhelm-Külz-Straße und Waisenstraße. Eine Querung des ÖPNV wird gewährt.

Fahrzeuge, die entlang der Umzugsstrecke am Straßenrand abgestellt wurden, sollten rechtzeitig vor Umzugsbeginn außerhalb der Strecke geparkt werden.

Ab 13 Uhr wird der Straßenbahnverkehr im Bereich Brandenburger Platz eingestellt. Nach erfolgter Straßenreinigung werden die gesperrten Straßen für den Fahrzeugverkehr abschnittsweise wieder freigegeben.

Empfehlungen für Besucher: Für Gäste des Karnevalsumzuges stehen die innerstädtischen Parkplätze und Parkhäuser zur Verfügung. "Empfohlen wird aber, rechtzeitig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen", so der Leiter der Straßenverkehrsbehörde Cottbus, Manuel Helbig.