Entsprechende Vorbereitungen habe Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU) am Montag veranlasst, teilte Stadtsprecher Jan Gloßmann mit. Das Alkoholverbot soll demnach auf dem Stadthallenvorplatz, in der Puschkinpromenade samt Park und Stadtmauer, am Teehäuschen sowie auch auf dem Schillerplatz gelten.

"Wir haben bisher nicht zugeschaut, was auf dem Stadthallenvorplatz passiert. Aber die Signale mit den massiven Kontrollen durch Polizei und kommunale Behörden sind offenbar noch nicht bei allen angekommen. Deshalb werden wir deutlicher", so Kelch. "Wir nehmen nicht hin, dass einzelne Gruppen unter Alkoholeinfluss die Stadt verunsichern."

Im Gespräch mit Trägern wird zudem der Einsatz von Streetworkern in der Innenstadt ausgelotet. Diese sollen flexibler eingesetzt werden, um andere Stadtteile nicht gleichzeitig zu vernachlässigen.

Doch damit nicht genug: Der Stadthallenvorplatz solle nachts besser beleuchtet und die Eingangsbereiche der Stadthalle mit Strahlern ausgestattet werden. Geprüft werde, unter welchen Umständen eine Videoüberwachung des Platzes möglich sei. Die Stadtverwaltung strebt auch das Abschalten des W-Lan-Hotspots auf dem Stadthallenvorplatz an. Dazu wird aktuell der Kontakt zum Betreiber aufgenommen.