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| 20:17 Uhr

Liebe kennt keine Liga
Tausende strömen zu „Liebe kennt keine Liga“ im Spreeauenpark

 Alexander Knappe begeistert die Zuschauer.
Alexander Knappe begeistert die Zuschauer. FOTO: LR / Anja Hummel
Cottbus. Der Sänger Alexander Knappe hat zum Benefiz-Event „Liebe kennt keine Liga“ für den FC Energie in den Spreeauenpark geladen. Tausende sind gekommen. Von Georg Zielonkowski

Als hätte es am Vorabend das seit Jahren schlechteste Heimspiel des FC Energie nicht gegeben, strömten am sonnigen Samstagnachmittag rund 4000 Besucher in den Cottbuser Spreeauenpark zum „Liebe kennt keine Liga“-Event. Zu dieser elfstündigen Unterhaltungsshow hat der Initiator des Festes Alexander Knappe Künstlerkollegen von Stefan Krähe, über Petra Zieger bis hin zu Marusha auf die Bühne geholt.

Für die Zeit vor der Musikshow hatte der glühende Energie-Fan ein Familienfest mit Spiel, Spaß und  Versorgung organisiert, das an Vielseitigkeit kaum zu überbieten war. Kein Wunder, dass die CMT-Geschäftsführerin und „Hausherrin“ Daniela Kerzel hellauf begeistert von der Stimmung war, die Groß und Klein herbeizauberten: „Ich bin ja völlig überwältigt, denn es gab ein solches Event von dieser Größenordnung in unserem Park ja schon lange nicht. Ich habe große Achtung vor dem Sänger Alex Knappe, der in sehr kurzer Zeit dank seiner vielen Kontakte dieses Fest auf die Beine gestellt hat.“

  Die Künstlerin Marusha.
Die Künstlerin Marusha. FOTO: LR / Anja Hummel

Autogramme für den Sohn

Als um 16.30 Uhr die komplette Energie-Mannschaft zu den Autogrammtischen lief, mussten sie vorbei an einer Endlosschlage Wartender. Ganz vorn stand Jane Lehmann, die sich gemeinsam mit ihrer Tochter Greta eineinhalb Stunden zuvor die „Pool Position“ gesichert hatte: „Gerade nach der traurigen Niederlage von gestern Abend wollte ich dabei sein und den jungen Burschen Mut machen. Das Autogramm-Trikot ist für meinen Sohn, der in China studiert und von mir immer ganz genau wissen will, was bei Energie los ist. Aber ich bin sicher, ich überbringe ihm bald wieder bessere Nachrichten“.

 Jane Lehmann war die erste  der Autogramm-Jäger.
Jane Lehmann war die erste der Autogramm-Jäger. FOTO: Georg Zielonkowski

Ebenso groß war das Interesse am Mannschaftsbus in dem Energies „Bussi“ Thomas Zech brennende Fragen beantworten musste: „Gibt es hier wirklich eine Playstation? Kann man Sky empfangen? – solche Fragen hatte ich zu beantworten.“

Energie-Trabi für 5056 Euro versteigert

Viele Spielmöglichkeiten für die Kinder waren aufgebaut, so eine Malstraße, neben der es sich Mike Fleischer mit Töchterchen Emelie im Gras bequem gemacht hatte. „Ich gehe ja bald zum ersten Mal ins Stadion. Wenn wir dann gegen Dortmund spielen, werde ich meine Fahne mitnehmen, die ich gerade bemale“, erzählte voller Vorfreude die Siebenjährige.

 Sänger Stefan Krähe
Sänger Stefan Krähe FOTO: LR / Anja Hummel

Noch mehr Freude hatte Alexander Knappe, der eine Versteigerung eines Trabis im „Energie-Stil“ organisiert hatte, der am Ende der Auktion für 5056 Euro einen neuen Besitzer gefunden hat.

40 000 Euro Spendensumme

In Summe kamen bei dieser wohltätigen Veranstaltung, an der die Besucher, genau wie die großzügigen Sponsoren, und die Helfer vor Ort, einen Riesenanteil hatten, weit mehr als 40 000 Euro zusammen. Diese werden Dank der Idee und Hilfe von Alexander Knappe dem FC Energie zur Verfügung gestellt. Dankbar nahm dies auch Energies Vizepräsident Dr. Axel Harnath zur Kenntnis. Er betonte, stolz zu sein, im Umfeld des Vereins so tolle Leute wie den Alexander Knappe zu haben, die mit aller Leidenschaft dem Verein helfen wollen: „Auch wenn es unerwartete Rückschläge wie eben am Freitagabend gibt, sind am Tag danach alle bei diesem tollen Event dabei.“

Wie auch Horst Wandel, der als Mitglied Nummer acht jahrzehntelang dem FCE die Treue hält: „Gestern Abend wir ich so sauer, aber heute früh hat mein Herz gesiegt und gesagt: Gehe dahin, denn Du weißt: Liebe kennt keine Liga. Und darum bin ich jetzt hier.“

  Die Mädels von Cheersensation Cottbus sorgten für Stimmung.
Die Mädels von Cheersensation Cottbus sorgten für Stimmung. FOTO: LR / Anja Hummel