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| 17:12 Uhr

Cottbus
Alba sammelt ab Montag Weihnachtsbäume ein

Am Huttenplatz warten bereits die ersten Weihnachtsbäume auf die Müllsammler, die allerdings erst am Donnerstag kommen. Eigentlich dürfen die Bäume erst am Abholtag rausgelegt werden.
Am Huttenplatz warten bereits die ersten Weihnachtsbäume auf die Müllsammler, die allerdings erst am Donnerstag kommen. Eigentlich dürfen die Bäume erst am Abholtag rausgelegt werden. FOTO: Michael Helbig
Cottbus. Der Entsorger rechnet in der Stadt mit bis zu 7500 Bäumen. Für die Elefanten hat der Tierpark bereits genügend Grünfutter.

Der Dienstleister Alba beginnt am 8. Januar mit der Entsorgung der Weihnachtsbäume. Darüber informiert Mike Meschzan vom Unternehmen. Demnach werden die Bäume stadtteilweise in zwei Durchgängen eingesammelt. Am Montag geht es laut Abfallkalender in Mitte und Ströbitz los. Theoretisch dürfen die Bäume erst ab diesem Zeitpunkt bis 6 Uhr rausgelegt werden. Doch vielerorts stapeln sie sich bereits heute.

„Beim ersten Durchgang fahren wir alle Straßen ab und die Grundstücke direkt an“, erklärt Meschzan. Dabei steuern die Baumsammler auch die Müllstandplätze sowie die öffentlichen Wertstoffcontainerplätze an. Die Runde ist bis zum 17. Januar abgeschlossen. Beim zweiten Durchgang werden nur noch die Müllsammelplätze abgefahren. Diese Runde wird vom 22. bis 25. Januar erledigt. „Die Bäume müssen komplett abgeschmückt sein“, betont Mike Meschzan. „Natürlich können sie auch direkt zu den Wertstoffhöfen gebracht werden.“

Die Bäume werden in einem normalen Pressfahrzeug eingesammelt, in dem bei den Touren allerdings nur das alte Nadelgrün landet. Schätzungsweise werden das zwischen 6500 und 7500 sein, schätzt der Müllfachmann. Der Erfahrungswert der vergangenen Jahre zeigt: Cottbus bringt es auf bis zu 45 Tonnen Weihnachtsgrün. Das wird im Anschluss thermisch verwertet.

Der Deutsche Feuerwehrverband warnt derweil vor den Gefahren von ausgetrockneten Adventsgestecken und Tannengrün. Demnach sollte lieber darauf verzichtet werden, fast ganz heruntergebrannte Kerzen nochmals zu entzünden. Das Weihnachtsgrün stelle eine erhöhte Brandgefahr dar und sollte entsorgt werden.

Beim Tierpark werden die alten Bäume nicht angenommen. Darauf weist Direktor Jens Kämmerling hin. „Bäume, die in der Stube standen, sind als Futter nicht geeignet“, erklärt er. „Die sind viel zu sehr ausgetrocknet.“ Die schmecken offenbar nicht mehr und taugen damit nicht als Leckerbissen. „Wir bekommen die Bäume von Händlern und haben bereits ausreichend da“, sagt der Tierparkchef.

(pk)