Polizei, Stadtverwaltung, Handwerksbetriebe, Feuerwehr, Versicherer, Weißer Ring und das Versorgungsamt haben sich in einem Netzwerk "Zuhause sicher" zusammengetan. Gemeinsam sollen vor allem Hauseigentümer über Möglichkeiten beraten werden, das eigene Heim vor fremden Zutritt zu schützen. "Wir werden an diesem Tag zeigen, wie schnell ungesicherte Fenster geöffnet werden können", sagt Kati Prajs von der Beratungsstelle der Polizei. Demonstriert werden soll außerdem, wie Sicherheitsglas den Einbrechern ihre Arbeit erschwert. Zu einem sicheren Zuhause gehört aber auch der Brandschutz. So wird die Feuerwehr zeigen, wie schnell sich ein Feuer im Haus ausbreiten kann. Tipps zum Einbau von Rauchmeldern gehören ebenfalls zum Angebot.

Das Netzwerk sei als Reaktion auf eine Zunahme von Wohnungseinbrüchen gegründet worden, betont Kati Prajs. Neben den gemeinsamen Aktionen bietet die Polizei auch einen individuellen Beratungsservice an. So nimmt Kati Prajs Ein- oder Mehrfamilienhäuser unter die Lupe, um danach mit den Eigentümern darüber zu sprechen, wie die Immobilie am besten vor Einbrechern geschützt werden kann. Das Interesse an diesem Angebot sei groß, erklärt sie. "Derzeit müssen Interessierte mit vier Wochen Wartezeit rechnen."

Kontakt: Die Beratungsstelle der Polizeiinspektion befindet sich am Bonnaskenplatz 2 in Cottbus. Kati Prajs ist dort telefonisch unter der Nummer 0355 7891085 zu erreichen oder per E-Mail unter der Adresse praevention.picbspn@polizei. brandenburg.de.