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| 19:56 Uhr

Airbus bricht Tests vom A400M in Drewitz ab

Der Luftfahrtkonzern Airbus will sein Transportflugzeug A400M auf dem Flugplatz Cottbus/Drewitz testen.
Der Luftfahrtkonzern Airbus will sein Transportflugzeug A400M auf dem Flugplatz Cottbus/Drewitz testen. FOTO: Michael Helbig/mih1
Cottbus/Drewitz. Der Luftfahrtkonzern Airbus Military hat seine Tests mit dem Militärtransporter A400M auf dem Flugplatz Drewitz (Spree-Neiße) zeitiger beendet als geplant. Nach RUNDSCHAU-Informationen hat die Maschine am späten Mittwochnachmittag die Lausitz wieder verlassen. dpa/dst

Über die Gründe wollte sich am Mittwochabend niemand äußern. Die RBB-Nachrichtensendung "Brandenburg Aktuell" berichtete, die Tests mit dem Militärtransporter seien abgebrochen worden, da das Flugzeug am Mittwoch auf einer Graspiste stecken gelieben sei. Die Bergung soll nach dem TV-Bericht mehrere Stunden gedauert haben. Dazu wollte sich der Flughafen selber nicht äußern.

Die Sprecherin von Airbus Military, Maggie Bergsma, sagte am Abend, die Maschine sei nach Toulouse zurück geflogen. Sie habe aber noch keine konkreten Informationen zum Zwischenfall selbst. "Irgendwas verlief nicht nach Plan, aber es ist ein eher unbedeutender Zwischenfall." Am Flugzeug sei aber alles in Ordnung.

Der 45 Meter lange Airbus A400M war am Dienstag aus dem französischen Toulouse gestartet. Der Luftfahrtkonzern wollte mit der Maschine das Starten und Landen auf einer 1900 Meter langen Grasbahn üben. Der Bau des A400M ist Europas wichtigstes Rüstungsprojekt. Das Flugzeug soll 37 Tonnen Nutzlast bis hin zu gepanzerten Fahrzeugen, Hubschraubern oder schwerem Räumgerät über 8700 Kilometer transportieren können.

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