(wr) Der Eigentümer der Brachfläche am Blechen Carré will die Kosten für das Einrichten einer zeitweiligen Grünanlage auf dem Gelände nicht tragen. Das hat Baudezernentin Marietta Tzschoppe (SPD) am Mittwoch bei der Sitzung der Stadtverordneten mitgeteilt.

Das Grundstück bleibt nach ihren Worten vorerst eingezäunt. Der Investor habe in einem Gespräch im Mai signalisiert, dass er im ersten Quartal des Jahres 2020 entscheiden werde, wie es mit dem zweiten Bauabschnitt weiter geht.

Zwei Cottbuserinnen hatten sich vor der Konferenz am Mittwoch mit Fragen an die Mitarbeiter des Rathauses gewandt. So wollte Karin Friedrich erfahren, was sie unternehmen werden, damit sich schnellstens etwas auf dem Grundstück ändert. Eine andere Einwohnerin, Karin Strempel, erklärte: „Seit Jahren ärgere ich mich über die schrecklich aussehende Brachfläche hinter dem Blechen Carré.“ Es sei „höchste Zeit, dass sich das Stadtparlament intensiv mit diesem Problem befasst“.

Baudezernentin Marietta Tzschoppe berichtete: „Auf dieser Fläche darf nur ein solches Einkaufscenter errichtet werden.“ Die Baugenehmigung gelte bis zum Jahr 2024.

Stadtverordnetenvorsteher Reinhard Drogla (SPD) merkte an: „Niemand kann von dieser Situation begeistert sein, aber wir werden im Gespräch mit dem Eigentümer bleiben.“