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| 17:29 Uhr

Abwahl
Abwahl der Amtsdirektorin in Burg nicht rechtswidrig

Burg. Verwaltung sah keinen Grund zur Beanstandung. Von Daniel Schauff

Keine Rechtswidrigkeit konnte der amtierende Amtsdirektor Christoph Neumann bei der Prüfung der Abwahl seiner früheren Chefin und Amtsdirektorin Petra Krautz feststellen. Das teilt Neumann auf Nachfrage mit. Petra Krautz war im April als Amtsdirektorin abgewählt worden, zehn Amtsausschuss-Mitglieder hatten für die Abwahl gestimmt, zwei dagegen. Die ehemalige Amtsdirektorin hatte argumentiert, zwei Ausschussmitglieder hätten an der Abstimmung nicht teilnehmen dürfen, weil deren Angehörige in der Amtsverwaltung beschäftigt seien.

Keine Gründe für ein Mitwirkungsverbot der beiden Ausschussmitglieder habe er erkennen können, so Neumann. Seine Aufgabe als amtierender Amtsdirektor wäre es gewesen, einen Beschluss des Amtsausschusses zu beanstanden, so dass der Abwahlantrag erneut im Amtsausschuss behandelt worden wäre.

Im August vergangenen Jahres hatte es bereits einen ersten Abwahlantrag gegen Petra Krautz gegeben. Der allerdings scheiterte, weil die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit im Amtsausschuss fehlte. Neun Ausschussmitglieder hatten damals für die Abwahl gestimmt, fünf dagegen.