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| 18:46 Uhr

Stadtentwicklung
Abrissarbeiten an der Bürgerstraße-Brauerei

Ein Bagger gräbt sich durch die maroden Mauern der alten Brauerei an der Bürger- und Taubenstraße. Geplant ist dort ein Wohnquartier.
Ein Bagger gräbt sich durch die maroden Mauern der alten Brauerei an der Bürger- und Taubenstraße. Geplant ist dort ein Wohnquartier. FOTO: LR / Daniel Schauff
Cottbus. Ein weiterer Zeuge der langen Cottbuser Brautradition verschwindet aus dem Stadtbild. Geplant ist ein Wohnquartier. Von Daniel Schauff

Nachdem bereits vor Wochen das Dach der ehemaligen Brauerei in der Bürgerstraße abgedeckt worden ist, folgt nun der Komplettabriss des maroden Werkgebäudes. Seit dieser Woche reißen Bagger das Mauerwerk und die Decken der einstigen VEB Brauerei Cottbus. Damit verschwindet ein weiteres Stück Brauereigeschichte aus dem Cottbuser Stadtbild.

Hintergrund des Abrisses sind Pläne für ein Wohnquartier zwischen Marien-, Tauben-, Bürgerstraße und Straße der Jugend. Mit ihm sind auch die Tage des Busbahnhofes gezählt. 2019 soll er an den Hauptbahnhof verlagert werden. Das künftige Wohnquartier liegt günstig am Rand der Innenstadt, wird damit zu den bevorzugten Wohnlagen in der Stadt gehören.

Damit setzt sich der Bauboom im Bereich des Zentrums fort. Die GWC etwa plant ein Wohnquartier gegenüber des Brandenburger Platzes. 150 Wohnungen sollen dort entstehen und nach Vorstellung des GWC-Chefs Torsten Kunze bereits 2022/23 bezugsfertig sein.

Wann das Quartier an der Marienstraße realisiert wird, steht bislang noch nicht fest.