Ein brennendes Auto mit Hybridantrieb hat den Einsatzkräften von vier Cottbuser Feuerwehren am Sonntag viel abverlangt. Die Löscharbeiten sind sehr schwierig gewesen. Denn unter dem Fahrzeug flammte immer wieder austretender Kraftstoff auf.

„Selbst ein dichter Mittelschaumteppich um und unter dem Fahrzeug konnte dies lange Zeit nicht verhindern“, schildert Jan Gloßmann, der Sprecher der Stadt Cottbus.

„Die Insassen konnten das Fahrzeug auf dem Standstreifen halten und sich und ihr Gepäck retten“, teilt er weiter mit. Allerdings hatten die Reisenden giftige Rauchgase eingeatmet und mussten durch den Rettungsdienst behandelt werden.

Feuerwehren löschen auf A15 brennendes Hybrid-Auto

Ausgerückt waren die Berufsfeuerwehr Cottbus sowie die Freiwilligen Feuerwehren Sachsendorf, Madlow und Klein Gaglow.

Beim Verladen des Fahrzeugs auf den Abschleppwagen musste die Feuerwehr auch unterstützen. Die Einsatzkräfte begleiteten ebenso den Transport mit einem wasserführenden Fahrzeug bis zum Abstellplatz des Abschleppunternehmens.

„Hier sollte durch die Begleitung der Feuerwehr sichergestellt werden, dass bei einem zwar unwahrscheinlichen, aber nicht unmöglichem Aufflammen sofort eine Brandbekämpfung aufgenommen werden konnte. Damit das Abschleppfahrzeug nicht auch noch in Brand geraten konnte“, erklärt Jan Gloßmann.