Juni wieder viele Besucher in die Puschkinpromenade ziehen.
Angesichts der fremdenfeindlichen Übergriffe in den letzten Wochen in der Stadt sagte Ausländerbeauftragter Michael Wegener gestern bei einem Pressegespräch: „Wir wollen keinesfalls, dass diese wenigen Kriminellen bestimmen, wo der Kurs in Cottbus entlang geht.“ So will das multikulturelle Festival auch Anregung und Angebote geben, Toleranz zu entwickeln und andere Kulturen kennen zu lernen.
„Cottbus open“ wird maßgeblich von in Cottbus lebenden Ausländern gestaltet. „Je später der Sonntag, desto bunter wird das Programm“ , verspricht Karin Robel vom Akademischen Ausländeramt der BTU Cottbus. Dort studieren zurzeit 1266 Menschen aus 80 Nationen. Viele davon präsentieren ihre Kulturen mit Gesang, Musik, Infoständen. Bei „Cottbus interNetional“ gestalten Vertreter von 15 Nationen eine internationale Info- und Essstraße. Alle Mitwirkenden wollen am Sonntag, 19.50 Uhr, auf der Bühne in der Puschkinpromenade gemeinsam auftreten: Für Toleranz und ein friedvolles Miteinander. Neu in diesem Jahr wird eine internationale Modenschau sein: zwölf bis 15 Nationaltrachten werden vorgestellt. „Wir haben keine gekaufte Show. Alles sind original Beiträge aus den Heimatländern der Studenten“ , unterstreicht Karin Robel.