Das Unternehmen bezieht sich dabei auf Aussagen der Präsidentin des Deutschen Mieterbundes, Anke Fuchs, wonach 2005 Öl- und Gaspreissteigerungen zu Buche schlügen und wegen der Arbeitsmarktreform viele Mieter den Umzug in eine kostengünstigere Wohnung erwögen (die RUNDSCHAU berichtete).
Dagegen erklärte die GWG, bei einer durchschnittlichen Kaltmiete von 3,70 Euro pro Quadratmeter und Betriebskosten von im Schnitt 1,90 Euro pro Quadratmeter liege die Durchschnitts-Warmmiete bei 5,60 Euro. Damit liege die GWG-Miete deutlich niedriger als der vom Mieterbund angegebene Durchschnittspreis von 7,33 Euro. „Nach unserer Kenntnis liegen unsere Mieten deutlich unter der Bemessungsgrenze, außerdem werden die Heizkosten übernommen. Damit dürften aus unserer Sicht keine Umzüge wegen zu hoher Miete nötig werden“ , sagte GWG-Prokurist Arved Hartlich. Die GWG arbeite seit längerem mit der Fachstelle für Wohnhilfe des Sozialamtes zusammen, „so dass die reale Wohnsituation gut bekannt ist“ . Die vom Mieterbund genannte übliche Wohnungsgröße von 70 Quadratmetern und daraus resultierende hohe Mietkosten seien „für Cottbus ebenfalls nicht zutreffend“ . Die GWG habe einen großen Anteil an P2-Wohnungen mit etwa 58 Quadratmetern Größe. Hartlich: „Bei unseren Preisen beträgt die monatliche Mietbelastung rund 325 Euro. Wir liegen damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt“ .
In Cottbus stehe eine ausreichende Zahl an preisgünstigen Wohnungen zur Verfügung. Arved Hartlich: „Die Zahlungen für Januar erfolgten in allen Fällen problemlos und pünktlich.“ Auch drastische Steigerungen der Betriebskosten seien nicht zu befürchten. In den vergangenen Jahren seien umfangreiche technische Verbesserungen realisiert worden, um den Energieverbrauch zu senken, so GWG-Vorstand Rüdiger Kießlich. (pm/ka)