Vollständige Freiheit für Wirth und Gäste.
2. Jedermann steht auf, wann ihm beliebt, und frühstückt, was er will und befiehlt, bequem auf seiner Stube.
3. Um 1 Uhr luncheon im Frühstückszimmer, dem jeder Gast beiwohnt oder nicht, ganz nach seinem Belieben.
4. Wer ausfahren oder reiten will, bestellt es beim Hofmarschall Billy. Acht Pferde stehen dazu bereit.
5. Der einzige Zwang be-steht darin, zum Dinner um 9 Uhr zu kommen, wenn der Tamtam zum zweiten Mal donnert. Nur Krankheit, die der liebe Gott verhüte, dispensiert von dieser Pflicht. Nach dem Kaffee ist jedes Menschenkind wieder frei.“
Was waren das für Zeitgenossen, mit denen Pückler tafelte? Um „Cottbuser Gäste an der Pücklerschen Tafel in Branitz“ geht es beim nächsten Treffen der Serie „Geschichten zur Stadtgeschichte“ . Am Dienstag, 11. Januar, 19.30 Uhr, werden Steffen Krestin, Leiter der Stadtgeschichtlichen Sammlungen, und Berthold Ettrich, Direktor der Stiftung Fürst-Pückler-Museum, Park und Schloss Branitz, mit Klaus Alschner, Leiter der RUNDSCHAU-Lokalredaktion Cottbus am Podium über das Thema sprechen. Treffpunkt ist der Wintergarten des Cafés Zelig in der Friedrich-Ebert-Straße.