Bei Vetschau war der Polizei am 22. September gegen 16 Uhr auf der A 15 ein Pkw mit einer hohen Geschwindigkeit von über 200 km/h aufgefallen. Dessen Fahrer versuchte sich der Kontrolle durch die Polizisten zu entziehen und raste weiter in Richtung Polen.
Vor Bademeusel konnte das Auto dann durch die Polizei gestoppt werden. Der Fahrer, ein 28-jähriger Pole, stand unter dem Einfluss von Amphetaminen und wurde vorläufig festgenommen. Das Auto, ein schwarzer Mazda MX5, war am 14. September in den Niederlanden als gestohlen gemeldet worden.
Auf den Straßen und Schienen in der Lausitz rollt momentan der Verkehr ohne größere Störungen. Fürs Wochenende sollten Autofahrer, die den Berliner Ring nutzen wollen, eine geplante Vollsperrung eines Teils der A 10 beachten.

56-Jähriger im Tagebau durch Pick-up verletzt

Zum schweren Unfall im Tagebau Jänschwalde am 22. September kurz nach 18.30 Uhr gibt es inzwischen weitere Informationen. Wie von Polizeisprecherin Ines Filohn am Mittwochmorgen zu erfahren ist, habe sich der Unfall im Tagebaubereich bei Heinersbrück ereignet.
Ein 52-jähriger Mann sei mit Wartungsarbeiten an einem Förderband befasst gewesen und dabei mit einem Pick-up rückwärts gefahren. Aufgrund der Staubentwicklung und der damit verbundenen schlechten Sicht, habe er einen 56-Jährigen nicht gesehen und ihn mit dem Fahrzeug erfasst. Dieser musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Kritik vom Landesjagdverband Brandenburg

Nach dem Einsatz von speziellen Suchhunden zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest unter anderem auch im Spree-Neiße-Kreis vermisst der Landesjagdverband nach wie vor Anfragen von Land und Kommunen zur Unterstützung.
„Leider gibt es bislang trotz unserer Angebote keine konkreten Anfragen. Brauchbare Hunde sollten bei den Jägern vor Ort ausreichend vorhanden sein“, sagte Präsident Dirk-Henner Wellershoff der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag.

Hunde suchen in Spree-Neiße Wildschwein-Kadaver

Nach dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest suchen Hundestaffeln aus Schleswig-Holstein und Rheinland Pfalz in den Gefährdungsgebieten nach Wildschweinkadavern.
Kadaversuchhund Bailey mit seiner Hundeführerin Annina Brüssing während der Suche nach Fallwild in einem von der Afrikanischen Schweinepest betroffenen Gebiet.
Kadaversuchhund Bailey mit seiner Hundeführerin Annina Brüssing während der Suche nach Fallwild in einem von der Afrikanischen Schweinepest betroffenen Gebiet.
© Foto: Fabian Sommer
Zehn Hunde und ihre Hundeführer aus Schleswig-Holstein sind im Kreis-Spree-Neiße unterwegs, im Oder-Spree-Kreis suchen spezielle Hunde aus Rheinland Pfalz nach totem Wild. Wellershoff bezweifelte, dass die Staffeln für die Suche reichten. „Was sollen so wenige Hunde auf einer Fläche so groß wie das Saarland ausrichten“, so der Präsident des Landesjagdverbandes.

20 Fälle von Schweinepest in Brandenburg

Mittlerweile sind in Brandenburg 20 Fälle der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen amtlich bestätigt worden. Wildschweine können sich mit dem Virus anstecken, wenn sie mit toten Artgenossen in Berührung kommen. Der Erreger ist für Menschen ungefährlich, für Haus- und Wildschweine aber meist tödlich.

Jäger und Landwirte fordern zentralen Krisenstab

Jäger und Landwirte in Brandenburg fordern einen gemeinsamen und zentralen Krisenstab, der mit Kompetenzen ausgestattet sein muss. Nach wie vor bemängeln sie auch die aus ihrer Sicht „dilettantisch in die Landschaft“ gestellten Zäune, die für Wildschweine leicht zu überwinden seien.

2053 Zuschauer heute im Cottbuser Stadion

Gemäß einem eingereichten Hygienekonzept hat die Stadt Cottbus für 2053 Zuschauer heute den Zutritt ins Stadion zum Spiel gegen den FSV Union Fürstenwalde (19 Uhr/LR-Liveticker) erlaubt. Der FC Energie Cottbus teilte dazu mit, dass nunmehr allen 1650 Dauerkarteninhabern der Zugang zum Spiel ermöglicht werden könne. Wie zusätzlich ein kurzfristiger Verkauf von Tagestickets für das Spiel gegen Fürstenwalde ablaufen kann, soll am heutigen Mittwoch­morgen mitgeteilt werden.

Heute noch einmal Spätsommer-Wetter

Das Wetter zeigt sich heute nochmal in der Lausitz recht spätsommerlich mit Temperaturen von bis zu 28 Grad bei teilweise bewölktem Himmel. Ab Donnerstag soll es laut Wetterdienst dann kühler werden. (mit dpa)