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| 18:06 Uhr

Burg
60 Beiträge beim Burger Schreibwettbewerb

Der 10. Burger Schreibwettbewerb für Kinder und Jugendliche ist am Wochenende mit der Übergabe der Urkunden und Bücher im Burger Haus der Begegnung zu Ende gegangen.
Der 10. Burger Schreibwettbewerb für Kinder und Jugendliche ist am Wochenende mit der Übergabe der Urkunden und Bücher im Burger Haus der Begegnung zu Ende gegangen. FOTO: Marion Hirche / Hirche Marion
Burg. Junge Autoren veröffentlichen Buch zum Jubiläum. Von Marion Hirche

Der 10. Burger Schreibwettbewerb für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre ist am Wochenende mit der Buchveröffentlichung zu Ende gegangen. Insgesamt 60 Beiträge von 73 Autoren wurden in diesem Jahr eingereicht.  Die jungen Schreiber lernen an der  Oberschule in Burg und an den Grundschulen in Briesen und Krieschow.  Bei einer Veranstaltung im Haus der Begegnung in Burg wurden Texte von Teilnehmern vorgetragen. Die Geschwister Jelena und Erik Bivour bereicherten die Abschlusspräsentation mit Keyboard-Musik. Viele Eltern, auch Großeltern und natürlich die jungen Autoren lauschten aufmerksam.

Zu den Vortragenden gehörten nicht nur die Jurymitglieder Marlene Jedro, Anke Fellenberg und Ines Bunzel, sondern auch Verena und Lena, zwei Schülerinnen der 3. Klasse. In den Geschichten war die Rede von Marienkäfern, Glückspilzen und  von einem Marshmallowberg.  In dem mit den Geschichten  durch den Cottbuser Regia-Verlag veröffentlichten Buch gibt es auch Erzählungen von Kobolden in Burg, von einem traurigen Riesen und von Detektiv Amy die Rede.

Der Jubiläumswettbewerb hatte einige Premieren: Zum ersten Mal wurden von Schülern auch Comics eingereicht, die auf Grund des Umfangs aber nicht für das Buch berücksichtigt werden konnten. Bei diesen Bildergeschichten gab es auch  Unterschriften in wendischer und englischer Sprache. Die Mehrsprachigkeit ist  auch neu. Erstmals wurden auch Arbeiten von Burger Urlauberkindern eingereicht. Diese sind in Berlin, Dresden und in der Uckermark zu Hause. Die jüngste Teilnehmerin war in diesem Jahr Hanna Krautz. Die sechsjährige hatte letztes Jahr mit ihrer Oma, Amtsdirektorin Petra Krautz, die Abschlussveranstaltung miterlebt und hatte da versprochen, dass sie 2017 auch eine Geschichte abgibt. Dieses Versprechen hat sie eingelöst und über ihr von Sturm Xavier zerstörtes Trampolin geschrieben.

Die älteste Teilnehmerin war diesmal Annika Eilert mit 13 Jahren. Sie erzählt von Millinza und ihrem Schutzengel. Zu den Besonderheiten 2017 zählten auch die zahlreichen Gruppenarbeiten, die abgegeben wurden. „Wir haben sehr viele schöne Geschichten. Der Inhalt ist oft sehr schön, obwohl manche Idee nicht zu Ende gedacht wurden. Problem bei einigen Wettbewerbsbeiträgen ist die mangelhafte Rechtschreibung“, resümierte Buchhändlerin Ines Bunzel. Amtsdirektorin Petra Krautz bedankte sich bei den Organisatoren des Schreibwettbewerbs und sagte die Unterstützung für den 11. Burger Schreibwettbewerb zu, der  am 23. April 2018 gestartet werden soll. „Ich habe schon wieder neue Ideen“, meinte der elfjährige Paul Scherbatzki nach der Veranstaltung. Er  ist in den letzten Jahren immer dabei gewesen und hat 2017 gleich drei Beiträge eingereicht. Im Buch ist seine Erzählung „Franz im Land der Sagen“ vertreten. Till Rösner ist erst 8 Jahre, aber der Burger war auch schon zum zweiten Mal mit dabei: „Das macht einfach Spaß.“ Seine Mutti Annett ergänzte: „Till kam mit einer halben Geschichte aus der Schule nach Hause und die haben wir fertig geschrieben.“