62 Jugendgruppen mit insgesamt rund 1000 jungen Menschen wollen in Dörfern und Städten ordentlich Staub aufwirbeln. Vielerorts wird die Aktion genutzt, um aufzuräumen, zu putzen oder um dem Jugendclub einen frischen Anstrich zu verpassen. So wollen Jugendliche in Milkersdorf einen Ständer für den Maibaum auf dem Dorfplatz platzieren, in Schmogrow soll der Sportplatz auf Vordermann gebracht werden, die junge Gemeinde (JG) in Kolkwitz haben sich die Renovierung ihres JG-Raumes vorgenommen und in Drebkau sollen die Spielgeräte auf dem Hof der Grundschule neue Farbe bekommen. Infos zu vielen weiteren Aktionen im Spree-Neiße-Kreis gibt es auf der Internetseite 48h.bbl-online.com. "Kommunikation auf Augenhöhe braucht Gelegenheiten, die wir einräumen wollen", sagt der Vorsitzende des Jugendverbandes, Chris Trzensimiech. "Es geht bei der 48-Stunden-Aktion in erster Linie darum, dass sich Jugendliche selbst verwirklichen und neue Erfahrungen sammeln können. Dazu gehört auch, dass Fehler gemacht werden dürfen", ergänzt der Ehrenamtliche. In vielen Projekten sei jugendliches Engagement erkennbar. Nicht selten bleiben jedoch Verantwortung und Entscheidungsmacht bei den Erwachsenen.

Die 48-Stunden-Aktion wird gefördert durch den Landesjugendplan Brandenburg.