"Es ist uns außerdem zum ersten Mal gelungen, auch polnische Künstler für den Markt zu begeistern", erzählt er fröhlich. Cottbus hat sich offenbar als gutes Marktpflaster herumgesprochen, sind doch die polnischen Händler vom samstags an der Oberkirche kaum mehr wegzudenken.

"Wir freuen uns über die wachsende Begeisterung für unseren Markt - bei Kunstschaffenden und Besuchern gleichermaßen", sagt Altstadtvereinschef Carsten Hajek. Mit dem Markt wird Zweierlei verbunden: Zum einen ist er eine Attraktion für die Innenstadt und zum anderen wird die Kreativ-Szene der Stadt gefördert.

"Nach der Kritik den Vorjahren, werden wir diesmal dem Genuss eine größere Rolle zukommen lassen", verspricht Gottfried Lindner. So werde es etwa Käse- und Weinspezialitäten geben. Französische und moderne deutsche Küche werden ebenso geboten. Bis hin zur Begleitmusik wird alles handgemacht, verspricht er. Ansonsten gibt es natürlich vor allem Kunst. Gottfried Lindner zählt auf und weiß doch, dass er nur einen kleinen Ausschnitt der Palette nennen kann: Filzarbeiten, Holzskulpturen, Gemälde, Grafiken, Textil- und Keramikarbeiten. Beste Gelegenheit für die Künstler und Kunsthandwerker der Region ihre Werke zu verkaufen oder sich auf diese Weise einem großen Publikum bekannt zu machen und mit den Menschen über ihre Arbeit zu sprechen.