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4300 Anträge auf Altanschließerrückzahlung

Cottbus. Bei der Stadtverwaltung Cottbus sind mit Stand Ende Januar etwa 4300 Anträge auf Rückzahlung der Kanalanschlussbeiträge eingegangen. Das teilte die Stadtverwaltung am Donnerstag mit. red/dst

Die Antragstellung ist für alle Bescheid-Empfänger mit bestandskräftigen Beitragsbescheiden nach der Beschlussfassung durch die Stadtverordnetenversammlung seit dem Jahreswechsel möglich und Voraussetzung für die spätere Auszahlung.

Auch Bescheid-Empfänger aus den 1990er und den 2000er Jahren erhalten ihre Beiträge zurück. Dazu muss ebenfalls der Erstattungsantrag gestellt werden. Die Erstattung betrifft somit nicht nur die Bescheid-Empfänger von sogenannten Altanschließer-Grundstücken, sondern auch die, die bereits in den 1990er Jahren einen Kanalanschlussbeitrag gezahlt haben.

Die Erstattungsanträge werden fortlaufend registriert, geprüft und bearbeitet. Die Arbeit wird laut Verwaltung mehrere Monate in Anspruch nehmen. Die Stadtverwaltung verweist darauf, dass auch mehrmalige Nachfragen die Auszahlung nicht beschleunigen.

Insgesamt gibt es etwa 10 100 bestandskräftige Bescheide. Antragsformulare gibt unter www.cottbus.de/aktuelles sowie an den Empfängen der Rathäuser Neumarkt und Karl-Marx-Straße sowie im Servicebereich Abwasser mit Dienstsitz im Hause der LWG.

Seit Beginn der Rückzahlung im Jahr 2016 sind zirka 20,6 Millionen Euro von der Stadt an die Bescheid-Empfänger zurückgezahlt worden.

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