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25. Spreewaldschau
322 Langohren und zwei stolze Großväter

Klaus-Dieter Brasche und seine Enkelin Leonie aus Jamlitz waren bei der 25. Spreewaldschau der Rassekaninchenzüchter mit ihren Roten Neuseeländern erfolgreich. Da gratulierte auch der Bürgermeister der Gastgebergemeinde Kolkwitz Fritz Handrow.
Klaus-Dieter Brasche und seine Enkelin Leonie aus Jamlitz waren bei der 25. Spreewaldschau der Rassekaninchenzüchter mit ihren Roten Neuseeländern erfolgreich. Da gratulierte auch der Bürgermeister der Gastgebergemeinde Kolkwitz Fritz Handrow. FOTO: Marion Hirche / Hirche Marion
Eichow. In Eichow hat am Wochenende die 25. Spreewaldschau der Rassekaninchenzüchter stattgefunden. 55 Aussteller zeigten 322 Tiere in 30 Rassen und 43 Farbschlägen. Von Marion Hirche

Wilfried Schulze aus Peitz gehört zu Mitstreitern der ersten Stunde. Er erinnerte sich an die Anfänge: „Wir haben nach dem Ende der damaligen Bezirksschauen der Rassekaninchenzüchter überlegt, wie wir weitermachen können. Denn wir wollten unbedingt etwas tun, damit die Kaninchenzucht auch in der Nachwendezeit erhalten bleibt.“ Gesagt getan. Die Spreewaldschau gibt es nun schon seit einem Vierteljahrhundert. Der Vetschauer Kleintierzuchtvereinsvorsitzende Günther Jarick wünschte der Ausstellung in diesem Jahr viel Erfolg, auch wenn die Teilnehmerzahl etwas zurückgegangen ist. Die Vetschauer organisieren die Schauen immer im Wechsel mit den Eichowern.

Zum Auftakt bedankte sich Ausstellungsleiter Wolfgang Poser bei Manfred Halpick für die Gestaltung der Schau und für die Vorbereitung der Räumlichkeiten. Danach gab es Pokale: Bernd Siegert aus dem Forster Ortsteil Horno erhielt mit seinen schwarz-weißen Englischen Schecken gleich zweimal das Prädikat „Vorzüglich“. Für eines der Kaninchen bekam er den Ehrenpreis des Landrates Spree-Neiße Harald Altekrüger (CDU). Mehr als über seinen Preis freute er sich aber über die Anerkennung als Jugendsiegerin für seine Enkelin. Emma Palm bekam diese Anerkennung für ihre Lohkaninchengruppe schwarz.

Es gab noch einen stolzen Großvater an diesem Wochenende: Klaus-Dieter Blasche aus Jamlitz bekam für seine Roten Neuseeländer einen Ehrenpreis, genauso wie seine Enkelin Leonie Blasche. „Ich habe mich schon immer für die Tiere meines Großvaters interessiert und im Frühjahr dieses Jahres hat er mir ein Kaninchen von sich geschenkt. Mit seiner Unterstützung habe ich mit dem Züchten begonnen. Das macht viel Spaß“, erklärte die Elfjährige.

Viel Lob gab es auch für die Eichower für die Veranstaltungsorganisation, Werner und Toralf Golzbuder sind hier die Initiatoren. Toralf Golzbuder bedankte sich beim Kolkwitzer Bürgermeister Fritz Handrow (CDU) für dessen Unterstützung.

Auch Cottbuser kamen, um sich die Spreewaldschau anzuschauen. „Man muss sich doch informieren“, betonte Marko Schneider. Am kommenden Wochenende gestalten die Kleintierzüchter von Kolkwitz in der Alten Turnhalle und die Züchter aus Peitz in dem ehemaligen Sportlerheim ihre Vereinsschauen.