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| 02:33 Uhr

169 Standesämter werden ab sofort in Cottbus betreut

Kristin Hartmann und Thomas Quander kümmern sich im Kommunalen Rechenzentrum auch um die Standesamt-Daten.
Kristin Hartmann und Thomas Quander kümmern sich im Kommunalen Rechenzentrum auch um die Standesamt-Daten. FOTO: Michael Helbig/mih1
Cottbus. Ein paar Wochen vor Ablauf der Frist meldet das Kommunale Rechenzentrum in Cottbus Vollzug: Ab sofort werden dort die Daten von 169 Standesämtern aus dem Land Brandenburg elektronisch verwaltet. Ab Januar 2014 schreibt der Gesetzgeber diese Pflicht für alle Standesämter vor. sh

Geburten-, Ehe- oder Sterbebücher sind ab dann nur noch elektronisch zu führen. Cottbus verfügt dafür im neuen Rechenzentrum über die nötige Technik und das Personal und bietet diese Dienstleistung anderen Kommunen an.

In den vergangenen Monaten sind mit jedem Partner öffentlich-rechtliche Vereinbarungen geschlossen worden. Das Innenministerium hat diese Vertragswerke inzwischen überprüft und genehmigt, sagt der Cottbuser Oberbürgermeister Frank Szymanski (SPD). Mit Stolz könne er jetzt verkünden, dass nun insgesamt 169 Standesämter von Cottbus aus betreut werden, ergänzt er. Die Stadt Cottbus habe mit ihrem Eigenbetrieb für faire Konditionen für die kommunale Familie gesorgt, betont der Rathauschef. Die gesetzliche Verpflichtung sei vorfristig realisiert. Zwei hoch qualifizierte Arbeitsplätze wurden seinen Angaben zufolge im Rechenzentrum neu geschaffen. Weitere Aufträge bahnen sich an. So hätten 14 Landkreise und drei kreisfreie Städte des Landes ihr Interesse gegenüber dem Rechenzentrum bekundet, auch Serviceleistungen bei der Datenverwaltung nutzen zu wollen.