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| 19:31 Uhr

Spreewald-Marathon
Tolle Strecken, beste Organisation

16. Spreewald-Marathon FOTO: Michael Helbig
Burg. Die Teilnehmer des 16. Spreewaldmarathons am Wochenende sind voll des Lobes. Von Marion Hirche

„Das ist schon der Hammer, wie sich das entwickelt hat. Ich ziehe vor Achim Weidner meinen Hut. Wie er seine  Ehrenamtsmannschaft immer wieder motiviert, ist toll“, sagte der „Mach mit, mach’s nach, mach’s besser“-Star aus DDR-Fernsehzeiten Adi am Sonnabend über den 16. Spreewaldmarathon. Dieser fand von Freitag bis Sonntag zum 16. Mal statt. Auf 33 Strecken wurden Sieger gesucht. Erneut waren Lübben, Lübbenau, Burg und Straupitz Austragungsorte. Es wurde gewandert, gewalkt, gepaddelt, geskatet, gelaufen und geradelt – eine Vielfalt, die ihresgleichen sucht.

Am Sonntagvormittag wurde der Initiator der Sportveranstaltung, Joachim Weidner, als 120. Ehrenamtler des Monats vom Chef der Staatskanzlei Brandenburg Thomas Kralinski ausgezeichnet.  Der 60-Jährige aus Hohenbocka ist Gründungsmitglied und seit 15 Jahren Vorsitzender des Spreewaldmarathon-Vereins

„Es ist ein tolles Angebot für uns Skater. Drei Strecken und eine Krone, das lockt uns, da lohnt es sich auch, mal von  Frankfurt/Main hierher zu kommen“, sagten Joachim Katzmann und Peter Liebeck vor dem Start zum Skatermarathon am Sonnabend in Burg. Die tollen Strecken und die gute Organisation lockten auch zahlreiche Skater aus Dänemark an: „Ich bin zum fünften Mal beim Spreewaldmarathon und habe jedes Jahr Freunde mitgebracht, weil es einfach eine tolle flache Strecke ist und die Organisation einmalig ist“, lobte Thomas Collin aus der 25-köpfigen Gruppe.

Nina Wollmeyer und Oliver Steyer starteten am Sonnabendmorgen bei der 150-Kilometer-Fahrradtour und waren am Mittag glücklich, dass sie die Strecke erfolgreich bewältigt haben. Die Paderbornerin  war schon zum viertenMal dabei: „Ich hatte hier schon alles: Kälte, Regen, Hagel und dieses Jahr nun endlich Sonnenschein“. Großes Lob gab es von allen Seiten für die Verpflegung. „Das Frühstück in Kahsel-Golzig war sensationell“, lobten die Radler nach der Zielankunft am Sonnabend. Auch Alexander Dieck, Hanno Geduldig, Katrin Büchner und Sebastian Meerheim bekamen im Ziel die grüne Gurke von Annika Tolksdorf, Steven Höpfner und Lilly Mieth umgehangen. Danach gingen die Vier gleich noch mal an die  Zielverpflegungstheke. Alkoholfreies Bier oder Tee, Erdbeertorte, Salzgebäck, Äpfel, Bananen und vor allem die gebogenen Spreewälder Grünen fanden hier reißenden Absatz.

Während sich die Radler von ihrer Tour erholten, bastelte Michael Lindner, der Leiter der EDV, an der Richtfunkstrecke im Ziel, damit am Ende jeder Sportler auch seine Urkunde bekommt: „Wir haben ein großes Technikteam am Start, wir sorgen für die Zeitmessung, bedienen Facebook und Twitter, haben sogar Aufnahmen mit Drohnen gemacht“. Jens Müsebeck vom FunAktiv-Team aus Waren sprach das aus, was alle  Sportler lächeln ließ: „Hier ist die Organisation bestens, die Streckenbeschilderung ist  sehr gut, nur freundliche Helfer, hier bleibt gern auch nach dem Wettkampf noch da“. Die Fußballgirls aus Werben wurden als Cheerleader zu den Fans aus der Region.

Skaten und Laufen beim Spreewaldmarathon FOTO: Michael Helbig

Vom Spreewaldmarathon-Flair ließen sich auch die Einheimischen anstecken: Madlen Ruske, Patrick Fabel und Marc Rossley von der Burger Spreewaldtherme nahmen am Sonntag den Zehn-Kilometer-Lauf in Angriff. Und die Kolkwitzer Skater  Uwe Trobisch, Frank Adam und Carsten Oelschläger  standen in den Skaterstarterfeldern, Frank Adam sogar mit einem neuen Streckenrekord in Straupitz. „Das ist doch unsere Heimstrecke, deshalb sind wir immer dabei“, unterstrich Uwe Trobisch.

Nach dem Rollen über die gut 42 Kilometer am Sonnabend legte sich so mancher Sportler in der Schulturnhalle auch auf die Matte zur Entspannungsmassage. Die Hände von Stefan und Nicole Neumann, Steffi Richter und Karen Lindner aus Senftenberg lockerten die strapazierten Muskeln wieder. Mancher Burger wird noch heute Händemuskelkater haben, denn die Zuschauer spendierten allen Sportlern viel Applaus.

16. Spreewald-Marathon FOTO: Michael Helbig