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| 02:42 Uhr

12-Millionen-Bau für Energieforscher

Mit einer symbolischen Schlüsselübergabe an den Gründungsbeauftragten, Dr. Birger Hendriks, erfolgte am Freitag die Einweihung des Neubaus für das Zentrum für Energietechnologie auf dem Zentralcampus der BTU Cottbus- Senftenberg. Gäste der feierlichen Veranstaltung waren die Brandenburgische Wissenschaftsministerin Sabine Kunst, Staatssekretärin Daniela Trochowski im Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg, Christian sowie Dr. Dietrich Nell, Leiter Forschungsorganisationen im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).
Mit einer symbolischen Schlüsselübergabe an den Gründungsbeauftragten, Dr. Birger Hendriks, erfolgte am Freitag die Einweihung des Neubaus für das Zentrum für Energietechnologie auf dem Zentralcampus der BTU Cottbus- Senftenberg. Gäste der feierlichen Veranstaltung waren die Brandenburgische Wissenschaftsministerin Sabine Kunst, Staatssekretärin Daniela Trochowski im Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg, Christian sowie Dr. Dietrich Nell, Leiter Forschungsorganisationen im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). FOTO: Michael Helbig
Cottbus. Nach dreijähriger Bauzeit wird am heutigen Freitag das neue Zentrum für Energietechnologie an der BTU Cottbus-Senftenberg eingeweiht. Das zwölf Millionen Euro teure Projekt soll den Forschungsstandort stärken. Andrea Hilscher

Birger Hendriks, Gründungsbeauftragter der neuen Universität, sieht in der Einweihung des Zentrums einen wichtigen Schritt zur Stärkung der BTU. "Energieforschung ist und bleibt ein breites Feld, wofür sich mit dem Neubau die räumlichen Bedingungen für die bisher eher verstreut untergebrachten Lehrstühle auf dem Campus wesentlich verbessern." Die moderne Ausstattung des Gebäudes werde im kommenden Jahr durch ein dynamisches Netzsimulationssystem für erneuerbare Energien und Elektromobilität ergänzt. Die Deutsche Forschungsgesellschaft (DFG) unterstützt die Finanzierung dieses Großgerätes mit 828 000 Euro.

Der vierstöckige Bau auf dem Zentralcampus in Cottbus bietet eine Nutzfläche von rund 2100 Quadratmetern. Die BTU-Energieforscher erhalten ein Haus, in dem sie eng zusammenarbeiten können. Genutzt wird es von Lehrstühlen der Fakultät Maschinenbau, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen.

Der designierte BTU-Präsident, Jochen Zimmermann, will der Hochschule überregional Bedeutung verschaffen. "Ziel ist, die Universität als nationale und internationale Forschungsinstitution zu positionieren", so Zimmermann. Vor allem die Ingenieurwissenschaften, aber auch Informatik und Gesundheitsstudiengänge müssten gestärkt werden. Zugleich fordert Zimmermann kritische Wissenschaftler und Studenten.

Zeitgleich mit der Einweihung des Forschungszentrums wird die German E-Cars Research & Development GmbH als An-Institut der Universität anerkannt. Die Firma ist neben der BTU und Vattenfall Partner im Elek trofahrzeug-Projekt e-SolCar.