ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 16:41 Uhr

Burg
Menschen, die Bücher schreiben, sind glücklich

Der diesjährige Burger Schreibwettbewerb „Kinder schreiben für Kinder“ging mit der Übergabe der Bücher und Urkunden zu Ende.
Der diesjährige Burger Schreibwettbewerb „Kinder schreiben für Kinder“ging mit der Übergabe der Bücher und Urkunden zu Ende. FOTO: Marion Hirche
Burg. „Kinder schreiben für Kinder“: Texte von 31 Autoren beim 11. Burger Schreibwettbewerb veröffentlicht. Von Marion Hirche

Am Wochenende ging mit der Übergabe der Bücher und Urkunden der elfte Burger Schreibwettbewerb „Kinder schreiben für Kinder“  zu Ende. Die Geschichten von 31 Autoren und zwei Gruppen sind im diesjährigen Buch veröffentlicht. Einige davon wurden bei der Auszeichnungsveranstaltung im Burger Haus der Begegnung vorgetragen. Die achtjährige Henriette Schmoger hat über einen Besuch im Tierpark geschrieben. Mit viel Fantasie schilderte sie, wie Greta und Melina die Tiere heilten. Die neunjährige Luisa Kulicke schilderte  den Weg von Leonie und Sofie zur Kristallhöhle.

In anderen Geschichten ging es um Zauberhasen, Hexen und Zirkusmonster. Kinder aus der Käfergruppe des Lipa-Lernhauses Burg machen die Leser mit der  dichterischen Form der „Elfchen“ bekannt. Elfchen sind kurze Gedichte mit einer vorgegebenen Form. Sie bestehen aus elf Wörtern, die in festgelegter Folge auf fünf Zeilen verteilt werden. Die kurzen Gedichte wurden von den Sechs- und Siebenjährigen verfasst.

Zum ersten Mal gab es diesmal auch die Teilnahme eines Urlauberkinds: Caitlin Schirn aus Berlin  war im Sommer Gast im Kurort gewesen. Sie hat von dem Wettbewerb in der Buchhandlung „Lesezeichen“ gelesen und ihre Erzählung von der Zeitwächterin eingereicht.

Bei der Abschlussveranstaltung machte der der amtierende Amtsdirektor von Burg, Christoph Neumann, den jungen Autoren  Mut: „Ihr habt ein sehr schönes Hobby. In einem Sprichwort  heißt es, dass Menschen, die Bücher schreiben, nicht unglücklich sind. Also haben wir hier einen Saal voller glücklicher Menschen“. Er sagte die Unterstützung des Amts auch für den zwölften Schreibwettbewerb zu.

Initiatorin Ines Bunzel von der Burger Buchhandlung bedankte sich für die Unterstützung der Eltern und der Pädagogen. Sie fand aber auch Dankesworte für ihre Mitstreiterinnen Anke Fellenberg und Marlene Jedro.

Moritz Marrack aus Schmogrow hat in seinem Text die Geschichte vom neuen Anfang für Gustav erzählt. Ursprünglich war diese Inhalt einen Schulaufsatzes für den es am Ende die Note Eins gab. „Da habe ich zu meinem Sohn gesagt, dass er diese Erzählung beim Burger Schreibwettbewerb einreichen soll. Das hat er gemacht und jetzt ist sie im Buch drin. Das ist toll“, berichtete Mutti Silke Marrack bei der Veranstaltung über ihren Zwölfjährigen.

Vati Andre Thiemar aus Burg kaufte am Ende der Präsentation noch ein Buch: „Das bekommt Oma. Ich bin schon stolz, dass meine Tochter Victoria hier mit gemacht hat“. Hanna Meier hat über Charlotte geschrieben, die einen Weg findet, ihren kranken Vater zu heilen. „ Das ist eine richtig gute Sache dieser Schreibwettbewerb. Meine Tochter hat geschrieben und mein Sohn Clemens hat illustriert. Das finde ich toll“, freute sich Mutti Katja Meier aus Burg über ihre Kinder.

Am Ende der Veranstaltung dankte Ines Bunzel den Sponsoren, die für kleine Geschenke für die Nachwuchsschreiber gesorgt hatten. Und es wurde schon der Aufruf für den zwölften Schreibwettbewerb verteilt. Der startet dann im April nächsten Jahres und richtet sich erneut an Kinder zwischen acht und 14 Jahren.

„Es waren wieder sehr ideenvolle Geschichten. Lediglich Rechtschreibung und Grammatik  waren bei einigen mangelhaft“, resümierte Spreewaldautorin Marlene Jedro.