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| 13:07 Uhr

1. Florianstag
Staunen über Technik bei der Feuerwehr

Veranstaltungsagenturchefin Roswitha Kleitz  probierte sich beim 1. Florianstag im und am Lausitzpark Cottbus am Feuerlöscher.
Veranstaltungsagenturchefin Roswitha Kleitz probierte sich beim 1. Florianstag im und am Lausitzpark Cottbus am Feuerlöscher. FOTO: Marion Hirche
Cottbus. Die Premiere des Florianstages am und im Cottbuser Lausitzpark ist gelungen. Eine Fortsetzung ist geplant. Von Marion Hirche

Am Sonnabend fand am und im Lausitzpark der 1. Florianstag statt. „Die Idee kam von der Werbegemeinschaft. Da wurde schon mal ein Jubiläum von der Gaglower Feuerwehr hier so öffentlich gefeiert, und das war erfolgreich. Und jetzt hatten wir ja gerade den Tag des heiligen Florian am 4. Mai, und Florian gilt ja als Schutzpatron der Feuerwehrleute. Da lag also die Idee  zu dieser Veranstaltung aus mehreren Gründen sehr nah“, war von Veranstaltungsagenturchefin Roswitha Kleitz zu erfahren. Sie bekam dann auch gleich einen Auftrag: Bei der Vorführung zur Nutzung des Feuerlöschers durch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Groß-Gaglow  durfte sie als erste Zuschauerin  das Feuer löschen.

Danach kamen noch andere Freiwillige dran.

Auf dem Parkplatz vor dem Lausitzpark wurden am Sonnabend  viele Feuerwehrfahrzeuge gezeigt: Die Cottbuser Berufsfeuerwehr präsentierte ein Spezialfahrzeug mit Skylift und Teleskop-Mast. Die Gallinchener Kameraden kamen mit einem Mehrzweckfahrzeug und mit einem Vorausrüstwagen, die Madlower präsentierten ihr LF 10.

Neben den vielen  Autos begeisterten das Branddemohaus und die Spritze für Selbsttests vor allem die jungen Besucher.

Die neunjährige Chantal und ihr fünfjähriger Bruder Marlon Buschendorf aus Lübbenau waren jedenfalls begeistert von  diesem Angebot. Chantal fühlte sich wie eine große Feuerwehrfrau, als sie am Steuer des Großtanklöschfahrzeuges saß, und ihr Bruder ließ sich vor allem die vielen Schläuche zeigen: „Das ist  total interessant“.

Der vierjährige Thilo Grüger aus Forst  trug sogar ein Feuerwehr-Sam-T-Shirt und  konnte viele Fragen am Branddemohaus richtig beantworten. Darüber freute sich nicht nur Mutti Sabina, sondern auch Daniel Ulbrich von der Freiwilligen Feuerwehr Groß Gaglow. Der Fachmann verteilte dann auch kleine Preise an Thilo, und so mancher junge Mensch bekam von ihm auch einen Werbeflyer für die Jugendfeuerwehr.

Der kleine Matteo löschte zusammen mit Papa Dean die gemalten Flammen an der Löschdemoanlage. Beim Wasserpumpen kam Vater Kaiser ganz schön ins Schwitzen, aber zusammen bewältigten die beiden Kaisermänner unter dem Beifall von Mutti Jenny die Aufgabe. Im Laufe des Nachmittags gab es noch mehrere Vorführungen, auch für Große zum Lernen, so zum Beispiel das Bekämpfen einer Fettexplosion.

Nach den Übungen gab es für die Kameraden Beifall. Verdienter Dank für Martin Daunert, Andreas Barthel, Ian Schultchen, Jochen Schubert, Achim Siering und alle anderen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Madlow, Gallinchen, Groß Gaglow, die soviel Freizeit für die Sicherheit der Bürger opfern. Dank auch den Kameraden der Berufsfeuerwehr Cottbus, die rund um die Uhr für die Bürger da sind.

Ein Dankeschön ging am Sonnabend auch an die  Mitglieder vom Technischen Hilfswerk. Seit dem 23. April hatten sie bereits in einer Ausstellung im Lausitzpark gezeigt, was sie alles können: Stollen- und Schachtrettung, Hochwassereinsätze und vieles mehr. Christoph Ludwig und Manuela Müller erklärten Interessierten, was das THW zu bieten hat. Manuela Müller tat das besonders stolz, denn sie hat gerade erst erfolgreich die Grundausbildung als THW-Mitglied absolviert: „Das ist für mich Ausgleich zu meinem Büroalltag“. Zu den jungen Rettungskräften, die diesen 1. Florianstag am LausitzPark gestalteten, gehörte auch Florian Tzscheuschner. Der Branitzer Floriansjünger zeigte den Interessierten die Elemente  des Großlöschfahrzeuges. Der 18-Jährige ist seit Kurzem im aktiven Feuerwehrdienst: „Es ist ein gutes Gefühl, anderen helfen zu können,  und mir gefällt die Kameradschaft in der Gruppe“. Natürlich hätten es noch mehr Zuschauer am Sonnabend sein können: „Aber das kann ja beim nächsten Florianstag besser werden“, meinte Roswitha Kleitz.